Castle Rock 2010

Das mittlerweile zum Kultfestival avancierte Mülheimer Castle Rock geht 2010 in seine nunmehr 11. Runde und kann auch im kommenden Jahr wieder einmal mit einer Top-Besetzung aufwarten, die die Herzen der Anhänger schwarzromantischer Rockmusik und brachialdüsterer Klänge einmal mehr höher schlagen lässt!

Wie auch im Vorjahr zweitägig, werden die Tore zum Schloss Broich am 4. und 5. Juni 2010 für folgende Bands geöffnet:

  • Letzte Instanz
  • Eisbrecher
  • Megaherz
  • Diary of Dreams
  • Mono Inc.
  • Krypteria
  • Heimataerde
  • The Vision Bleak
  • Seelenzorn
  • Eden weint im Grab
  • The Flaw

Eisbrecher

… und wieder wird es kalt auf Schloss Broich!
Eisbrecher nehmen erneut Kurs auf Mülheim an der Ruhr und werden mit neuem Album im Gepäck wieder einmal trip-rocken, was das Zeug hält und deutlich machen, dass sie zu Recht einer der Abräumer der vergangenen Festivalsaison waren – nicht nur beim Castle Rock, aber da besonders. Hinter dem Namen Eisbrecher verbergen sich zwei Münchner, die zusammen schon eine recht erfolgreiche Karriere bei Megaherz hinter sich haben. Namentlich sind das Alexx Wesselsky (Gesang) und Noel Pix (Gitarre/Keys/Programming). Den Sound von Eisbrecher beschreiben die beiden als modernen, elektronischen Trip-Rock, was so ziemlich alles und gar nichts bedeuten kann. ;-) Im Vordergrund steht nach wie vor Alexx’ tiefe, charismatische Stimme, die Noels Kompositionen perfekt in Szene setzt.
Weitere Infos unter: www.eis-brecher.com

Letzte Instanz

Die Letzte Instanz wieder auf Schloss Broich – undd ie Gratwanderung zwischen Pop, Gotik-Rock, Klassik und Metal geht weiter! Seit mehr als 10 Jahren gibt es die Letzte Instanz, ein Weg voll von musikalischen Entwicklungen. Ihrem Ziel sind die Jungs dabei immer treu geblieben. Lyrische deutsche Texte treffen auf klassische Streicher-Arrangements und Rockmusik am Puls der Zeit – ein Pool für nahezu unbegrenzte musikalische Möglichkeiten. Tabus gab es dabei kaum, die Letzte Instanz verstand sich von Anfang an als Chamäleon. Kontinuität kommt dabei aus dem Wandel und dass die Letzte Instanz hiermit den offensichtlich richtigen Weg eingeschlagen haben, lässt sich aufgrund ihrer Charterfolge beileibe nicht wegdiskutieren. Getreu ihrem aktuellen Album “Schuldig” bekennen auch wir vom Castle Rock-Team uns schuldig, die Band auf ihrem Weg nach oben kontinuierlich begeltet zu haben.
Weitere Infos: www.letzte-instanz.de

Megaherz

Getrost kann man Megaherz, deren Bestehen bereits 15 Jahre zurückreicht, als eine der Bands nennen, die den Begriff “neue deutsche Härte” mitgeprägt haben. 12 Jahre nach ihrem Debut “Wer bist Du?!” kehren die Münchner nun in neuem LineUp zurück, mit ihrem bereits 6. Album, welches direkt auf Platz #31 in die Charts einstieg – der erfolgreichste Einstieg der Bandgeschichte. Megaherz haben in ihrer langen Geschichte schon viel erreicht: fünf Alben, die sich über 150.000 mal verkauft haben und Tourneen mit Szenegrößen wie Motörhead, The Cure, Deep Purple, und vielen anderen mehr sprechen für sich!
Weitere Infos: www.megaherz.de

Diary of Dreams

Diary of Dreams zählen mittlerweile zu den bemerkenswerten Ausnahmeerscheinungen, die es mit ihren hochqualitativen Alben und großartigen Liveauftritten geschafft haben, sich an die Spitze der deutschen Wave-Bewegung zu setzen.
Wenn Diary of Dreams ein neues Album veröffentlichen, horcht man auf. Ihre Alben sind mehr als nur Musik – es sind kleine Kunstwerke. Mit ihrer aktuellen Scheibe (if) hat sich nunmehr das neunte Kapitel ihres Traumtagebuchs geöffnet und bereits nach wenigen Tönen einmal mehr bewiesen, dass diese Band es auf eine unverwechselbare Art und Weise versteht, sich mit jedem Album neu zu erfinden und sich gleichzeitig doch immer selbst treu zu bleiben. Die Klangwelten auf (if) klingen schlicht atemberaubend und sind voller Melodien, die so ehrlich, zart undaußergewöhnlich sind, dass einem beim Hören ein kalter Schauer über den Rücken läuft. Das stilistische Spektrum umfasst alle Klangfarben, die man an Diary of Dreams so sehr schätzt, und doch ist da etwas Neues, etwas Frisches in ihrem neunten Werk, das von einer erhabenen Reife zeugt – ein ganz neues Kapitel eben. Den Beweis, dass träumerische Keyboard-Passagen und filligrane Melodiebögen einer aufwendigen und energiegeladenen Bühnenperformance nicht entgegenstehen, werden Diary of Dreams bei ihrem dritten Gastspiel (nach 2001 und 2004) auf dem diesjährigen Castle Rock antreten.
Weitere Infos: www.diaryofdreams.de

Mono Inc.

Dass stimmiger, düsterer und atmosphärischer GothicRock nicht zwangsläufig aus Skandinavien stammen muss, sondern auch in heimatlichen Gefilden zu finden ist, beweisen die sympathische Hamburger Band Mono Inc. Wir freuen uns sehr, dass Mono Inc. auch für 2001 unserer Einladung gefolgt sind, um unser ehrwürdiges Schloss Broich zu rocken. Mit ihrem aktuellen Album “Voices Of Doom” starten sie nunmehr den ultimativen Angriff auf die Tanzflächen der Düstertempel! Mit atemberaubenden Schlagzeugmomenten, großartigen Basslines, mächtigen Gitarrenwänden, schönen Keyboardeinlagen sowie einnehmendem Gesang gehören Mono Inc. zu den Ausnahmeerscheinungen in Sachen düsterer Rockmusik. Wir dürfen gespannt sein, wie Mono Inc. ihre Version des dunklen Rocks, den sie durch flotte Nummern, pathetische Stampfer oder zerbrechliche Balladen zelebrieren, auf dem Castle Rock 11 präsentieren werden.
Weitere Infos: www.mono-inc.com

Krypteria

Gerade einmal vier Jahre ist es her, dass das Debüt der deutsch-koreanischen Formation Krypteria auf den Markt kam – vier Jahre, in denen die Truppe um Frontfrau Ji-In Cho Einiges erlebt haben. Gold für die erste Single zugunsten der Tsunami-Opfer 2005, Touren als Support für Deep Purple und Subway To Sally, die WM-Fan-Hymne für die koreanische Fußballnationalmannschaft, TV- und Live-Shows in Europa, Amerika und Asien, …
Hinter Krypteria verbergen sich die drei langjährigen Weggefährten Chris Siemons (Gitarre), Frank Stumvoll (Bass) und S.C. Kuschnerus (Schlagzeug), die schon vor über einer Dekade zusammen in einer Band gespielt haben und anschließend als Produzent, Studiomusiker und Musical-Bösewicht Erfolge feiern konnten. Komplettiert wird der Vierer von Sängerin Ji-In, einer bezaubernden Schönheit koreanischerAbstammung, die in Köln Klavier und Gesang studiert hat. Die temperamentvolle Frontfrau verkörpert mit ihrer variablen Stimme die verschiedensten Charaktere – vom unschuldigen Engel über die mächtige Walküre bis zum lasziven Vamp – und glänzt zudem mit gefühlvollem Pianospiel. Derart beflügelt, machten sich Krypteria an die Arbeiten zum brandneuen Album My Fatal Kiss, das mit noch mehr Überraschungen, Wucht und Emotionen aufwartet. Dieses heiß ersehnte und mit Blut, Schweiß, Tränen und Leidenschaft erschaffene Werk hat am 28. August 2009 endlich das Licht der Welt erblickt, die nächste Evolutionsstufe des Vierers gezündet und wartet sehnsüchtig darauf, beim Castle Rock präsentiert zu werden.
Weitere Infos: www.krypteria.de

Heimataerde

Das 2004 gegründete Studioprojekt Heimataerde hat nach drei Jahren und vier international höchst erfolgreichen Tonträgern dem immer lauter werdenden Ruf nach Live-Shows nachgegeben und sich zuerst auf dem WGT 2007 dem Publikum präsentiert. Seither stieg die Nachfrage nach Konzerten der Band rasant an. Mit ihren Auftritten sind Heimataerde mittlerweile auf den großen europäischen Festivals begeistert aufgenommen worden und haben das Publikum in den Bann ihrer Kreuzritter-Oper gezogen. Heimataerde gruppiert sich um DJ Ash, den Spiritus Rektor der Musik und der Geschichte, die auf den Alben des Projekts von dem untoten Tempelritter Ashlar handelt. Dessen dunkle Irrfahrten durch Wahnsinn und Krieg der Kreuzzüge prägen die Mischung aus tanzbarem Dark Elektro und archaischen Musikelementen.
Heimataerde ist keine Spielmannskapelle, sondern bringt mit den Mitteln des Industrial und EBM eine finstere Zeit ins Leben zurück. Die Presse ordnete diesen bisher noch nie da gewesenen Stil, der sich durch eine wundervolle Eingängigkeit auszeichnet, in die neu geschaffene Sparte “Industrial / Medieval” ein.
Weitere Infos: www.heimataerde.de

The Vision Bleak

The Vision Bleak spielen atmosphärischen Metal mit Einflüssen aus Gothic, Doom und Symphonic Metal und bezeichnen ihren Stil als Horror Metal. Textlichund musikalisch orientieren sich The Vision Bleak an Horrorfilmen und gängiger Horrorliteratur, aus denen Themen, Textpassagen und Samples verwendet werden. Die charakteristische ruhige, aber gleichzeitig lauernde, sich in ihrer Spannung steigernde Atmosphäre, die das textliche Konzept untermalt, wird durch teilweise abwechselnde Akustik-, Piano- und Orchesterpassagen mit harten, bruchstückhaften, aber rhythmisch sehr eingängigen Gitarrenriffs sowie dem Einweben von Musikthemen aus Horrorfilmen und Sprachsamples geschaffen. In Verbindung dazu werden durchgehende orchestrale Hintergrundtöne eingesetzt. Das alte Gemäuer des Schlosses Broich dürfte somit den perfekten Rahmen für den von The Vision Bleak kreierten Musikstil bilden.
Weitere Infos: www.the-vision-bleak.de

Seelenzorn

Das sechsköpfige Projekt um den charismatischen Frontmann Jens Clemens, Seelenzorn, macht hookline-orientierte Musik zwischen Elektropop und Industrialmetal. Die Wurzeln von Seelenzorn liegen in der schwarzen Szene, ohne sich Einflüssen von außen zu verschließen. Zwischen EBM-, Metal-, Gothic- und Industrial-Elementen entsteht eine tanzbare Mischung, die die Tanzflächen in den Clubs im In- und Ausland füllt. Eingängige Songstrukturen, deutschsprachige Texte im Spannungsfeld von Angst und Zorn sowie eine sehr charismatische Bühnenshow haben Seelenzorn schnell über den Insiderstatus hinauswachsen lassen. Haufenweise positive Presse wie “Best unsigned Band” im Gothic-Magazin, diverse Sampler-Beiträge, zahlreiche nationale und internationale Auftritte sowie erste Plätze bei Webradios und bei Publikumsabstimmungen von Festivals ließen Seelenzorn zu einer festen Szenegröße avancieren. Hinter diesen Erfolgsmeldungen stecken viel Arbeit, der Glaube an die eigene musikalische Vision und das Teamwork von sechs Musikern, die jeder für sich schon weit mehr als 10 Jahre Musik-Erfahrung mit sich bringen.
Weitere Infos: www.seelenzorn.com

Eden weint im Grab

Neue Impulse setzen zu wollen, avantgardistisch und innovativ zu sein, scheint in der Musikkultur der
Gegenwart nur noch für wenige Bands ein Antrieb zu sein. Zu unsicher ist der Markt und zu risikobehaftet eine Veröffentlichung fernab der Erwartungen von Plattenfirmen, Magazinen, Radiostationen und DJs. Alexander Paul Blake, kreativer Kopf des Berliner Projektes Eden weint im Grab (kurz: EwiG), gehört glücklicherweise nicht zu jenen Künstlern, die ihre Werke unreflektiert in den Himmel loben – denn er ist sich bewusst, dass die musikalischen Darbietungen seines Projektes durchaus polarisieren können. Musikalisch erweisen sich Eden weint im Grab als Grenzgänger zwischen Gothic und DarkMetal. Wesentlicher Bestandteil ihres Sounds ist die Poesie, die finster und melancholisch die Instrumente überschattet und durch grandiose Vocals vorgetragen wird. Es bedarf nur weniger Momente, um festzustellen, dass Eden weint im Grab einfach erfrischend anders sind…
Weitere Infos: www.edenweintimgrab.de

The Flaw

Längst zählen Female Vocals im Bereich der hart und düster rockenden Musikwelt zum alltäglichen Erscheinungsbild. Und auch wenn Verkaufszahlen in der Regel sehr wenig über tatsächlich vorhandene Qualitäten aussagen, orientiert sich das Gros des Nachwuchses an den Big Names der Szene und schippert samt Operngeträller und Elfengejodel identitätslos im Fahrwasser der Topseller. Ganz anders bei The Flaw aus dem Ruhrgebiet, die sich glücklich schätzen können, mit Alexandra Leu eine absolute Ausnahmekönnerin am Mikro zu haben. Statt Tarja Turunen, Christina Scabbia oder Sharon den Adel heißen die deutlich hörbaren Referenzen und Anhaltspunkte hier PJ Harvey, Tori Amos oder Loreena McKennitt. Mit unglaublicher Intensität und emotionalem Tiefgang entführt sie die Hörer in Klangsphären fernab der gesichtslosen Massenware, wie sie von der Musikindustrie zur Zeit immer noch im Akkord veröffentlicht wird. The Flaw beweisen ein außerordentliches Gespür für den Wandel zwischen gefühlvollen Klangwelten, Doublebass-Attacken, düster-melodiösem Tiefgang und opulenten Riffwänden. Freuen wir uns gemeinsam auf einen fulminanten Auftakt des Festivals mit The Flaw!
Weitere Infos: www.theflaw.de

Tickets

Der Vorverkauf startete am 1. Dezember 2009.
Eintrittskarten werden an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich sein.

Tagesticket Freitag: 18,00 € zuzüglich Vorverkaufsgebühr
Tagesticket Samstag: 25,00 € zuzüglichVorverkaufsgebühr
Kombiticket Freitag & Samstag: 38,00 € zuzüglich Vorverkaufsgebühr

Tickets erhaltet ihr auch bei:
Extratix – HeadlineConcerts -  Ticket 69

Da angesichts der hochkarätigen Besetzung des Festivals, wie in den Vorjahren, mit einer ausverkauften Location zu rechnen ist, wird empfohlen, sich frühzeitig Tickets im Vorverkauf zu sichern.

Weitere Infos erhaltet ihr unter www.castlerock-festival.de.

Autor: neontrauma

Hallo! Ich bin neontrauma aka Anne Mühlbauer, 26 Jahre alt und Hauptverantwortliche hier auf BlackLive. Neben der (Konzert-)Fotografie sind Webdesign, Laufen und Bloggen meine Leidenschaften. Mein Fotografie-Portfolio findest du unter photogrrraphy.com, mein Webdesign-Blog unter anne-muehlbauer.de und dann gibt's da noch mein Blog Ikiru.

Ein Kommentar

  1. Und es war wie auch die letzten beide Jahre wo ich da war Hammergeil. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr

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