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	<title>BlackLive &#124; Online-GothicMagazin &#187; neofolk</title>
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	<description>BlackLive bietet euch Konzertberichte &#38; -fotografie, Szenenews, Tourdaten, Rezensionen, Artikel über sinistre Locations, Kunst &#38; Kultur und vieles mehr.</description>
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		<title>[Rezension] Oniric &#8211; Cabaret Syndrome</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 14:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[cabaret syndrome]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[neofolk]]></category>
		<category><![CDATA[oniric]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Welcome to the Twenties. Es ist schön zu sehen, dass ein Jahrzehnt (wieder)entdeckt wird, das inspirierend war wie kaum ein Zweites &#8211; Bekannteste Namen sind The Dresden Dolls beziehungsweise Amanda Palmer. Große Namen wie Brecht, Weill oder Karl Valenthin &#8211; oder Kabarett und Theater allgemein &#8211; gehören wieder zum guten Ton, und auch vor dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-2640" src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2009/10/Oniric_cabaret_syndrome_cov300-295x300.jpg" alt="Oniric_cabaret_syndrome_cov300" width="295" height="300" /></p>
<p>Welcome to the Twenties. Es ist schön zu sehen, dass ein Jahrzehnt (wieder)entdeckt wird, das inspirierend war wie kaum ein Zweites &#8211; Bekannteste Namen sind The Dresden Dolls beziehungsweise Amanda Palmer. Große Namen wie Brecht, Weill oder Karl Valenthin &#8211; oder Kabarett und Theater allgemein &#8211; gehören wieder zum guten Ton, und auch vor dem Neofolk-Genre macht dieser Trend nicht halt: <strong>Spiritual Front</strong> haben mit <em><strong>Roma Rotten Casino</strong></em> bereits einen Albentitel angekündigt, der genau in diese Kerbe schlagen wird. Und <strong>Oniric</strong>, die leider immer etwas im Schatten ihrer italienischen Kollegen stehen, machen es noch deutlicher: <em><strong>Cabaret Syndrome</strong></em> entführt den geneigten Fan in nostalgische Gefühlswelten.</p>
<p>Dass ich Spiritual Front erwähnte, hat schon seinen Grund, erinnert der erste Song (nach einem Intro)<em> Blessing</em> mit einem Tangorhythmus fatal an den Opener des letzten großartigen Spiritual Front-Albums, <em>Bastard Angel</em>. Dabei sind <strong>Oniric</strong>, auch wenn ich es zunächst befürchtete, keine Epigonen der Genies um Simone Salvatori. Die Einflüsse sind weiter gestreut, und wo bei Spiritual Front eher der italienische Machismo dominiert, sind <strong>Oniric</strong> eher weich, sehnsüchtig, fragil und vor allem out of this world, um es mit den Worten von The Cure zu beschreiben. Gerade die schönen Frauenstimmen, die sich immer wieder durch die Songs schlängeln (ebenfalls im Opener Blessing schön zu hören) heben das Album etwas ab vom profanen Erdgeschehen.</p>
<p>Und zum Verzaubern man braucht dafür gar keine dicken Effekte. Es genügt die Neofolk-Grundausstattung: Gitarre, Stimme und Synthie. Gerade letzterer geht häufig in den Vordergrund und zaubert Rhythmen, Effekte und Melodien unter anderem mit einem Akkordeon, Glockenspiele, dem unvermeidlichen Piano <img class="alignleft size-full wp-image-2641" src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2009/10/oniric_promo1_300.jpg" alt="oniric_promo1_300" width="300" height="201" /> oder Streichern. Aus diesen Materialien setzt sich das Material zusammen und überzeugt den geneigten Neofolk- oder generell jeden Fan guter, mehr oder minder akustischer melancholischer Musik.</p>
<p>Und trotz &#8211; oder gerade wegen &#8211; der Spiritual Front-, Rome-, Ordo Rosarius Equilibrio- und wie sie alle heißen- Parallellen macht <strong>Oniric</strong>s <em><strong>Cabaret Syndrome</strong></em> großen, großen Spaß. Mit romantischer, gut gemachter Musik kann man bei mir ohnehin immer punkten, und so werden <em>Blessing</em>, <em>Un Gris Boid</em>, &#8230; Ach, aufzählen könnte ich viel. Aber ich beende das ganze mal und sage: Wer Neofolk und Singer/Songwriter mag, der darf hier beruhigt zugreifen. Nur dass das Album nur eine halbe Stunde lang läuft, das ist ein Wermutstropfen. Ausfälle gibt es jedenfalls keine.</p>
<h3>Tracklist</h3>
<ol>
<li>Once Upon A Time In The Cabaret</li>
<li>Blessing</li>
<li>Un Gris Boid</li>
<li>The Echoes Of The Storm</li>
<li>Leather Fire</li>
<li>Space Farewell</li>
<li>Ophelia&#8217;s Portrait</li>
<li>L&#8217;autre</li>
<li>Last Temptation Resue</li>
</ol>
<h3>Anspieltipps</h3>
<p>Viele. Ich würde aber <em>Blessing</em>, <em>Leather Fire</em> und <em>Un Gris Boid</em> herausheben.</p>
<h3>Oniric Online</h3>
<ul>
<li><a title="Oniric @ MySpace" href="http://www.myspace.com/oniricband">www.myspace.com/oniricband</a></li>
<li><a title="Webseite von Oniric" href="http://www.oniricband.org">www.oniricband.org</a></li>
</ul>
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		<title>[Rezension] Spiritual Front &#8211; Armageddon Gigolo</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 11:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[armageddon gigolo]]></category>
		<category><![CDATA[dark pop]]></category>
		<category><![CDATA[neofolk]]></category>
		<category><![CDATA[pop]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritual Front]]></category>

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		<description><![CDATA[Gibt man bei gängigen Online-Wörterbüchern die Wörter &#8220;Armageddon&#8221; und &#8220;Gigolo&#8221; ein, kommt man auf &#8220;Weltuntergangs-Männliche Prostituierte&#8221;. Dieses irgendwie ungelenk klingende Wort passt eigentlich wie Arsch auf Eimer oder, gut, Selbstzensur, zu Spiritual Front: Tatsächlich geht es auf Armageddon Gigolo hauptsächlich um, nun ja, Untergang und Sex. Und um Männer. Selbstbewusste Männer, die Testosteron aus den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-2569 alignright" src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2009/10/spirfront-300x300.jpg" alt="Spiritual Front - Armageddon Gigolo" width="240" height="240" /></p>
<p>Gibt man bei gängigen Online-Wörterbüchern die Wörter &#8220;Armageddon&#8221; und &#8220;Gigolo&#8221; ein, kommt man auf &#8220;Weltuntergangs-Männliche Prostituierte&#8221;. Dieses irgendwie ungelenk klingende Wort passt eigentlich wie Arsch auf Eimer oder, gut, Selbstzensur, zu <strong>Spiritual Front</strong>: Tatsächlich geht es auf <strong><em>Armageddon Gigolo</em></strong> hauptsächlich um, nun ja, Untergang und Sex. Und um Männer. Selbstbewusste Männer, die Testosteron aus den Boxen schwitzen, dass Ricky Martin vor Neid wieder mit Spielzeugautos spielend auf dem Teppich sitzt und sich Simone &#8220;Hellvis&#8221; Salvatori ins Fäustchen lachen kann: Echte Männer tragen Anzüge und spielen düstere Popmusik. Der Erfolg bzw. der allgemeine Jubel um die Italiener gibt der Band jedenfalls Recht.</p>
<p>Nicht, dass die Jungs in den kommerziellen Ebenen eines Ricky Martin rangieren: Dafür ist ihre Musik viel zu eigenständig, viel zu düster, und man möchte fast sagen, zu sexy für an Pseudospanier gewöhnte Ohren: Insgesamt ein sehr nihilistischer Cocktail mit einer ziemlich geilen Botschaft: Die Welt ist Scheiße, lass uns ficken. Die Soundtracks dazu zaubern Spiritual Front bravourös: Mit akustischen und wenigen elektrischen Gitarren, Klavier, Streichern und ein wenig Schlagzeug und einer Testosteron- und Rotweingeschwängerten Stimme sollte die Damenwelt dahin zu kriegen sein, wo man(n) sie haben will: Im Bett. Und zwar nackt.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2570" src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2009/10/l_cdc4d2df8cdfadd94edfb1edcfed54c5-200x300.jpg" alt="l_cdc4d2df8cdfadd94edfb1edcfed54c5" width="180" height="270" /></p>
<p>Hierbei ist der <strong><em>Armageddon Gigolo</em></strong> der richtige Anknüpfpunkt für jeden Aufreißer, der etwas auf sich hält bzw. nicht gerade mit plattesten Phrasen, wie man sie noch mit Grausen von Umbra et Imago im Ohr hat, die Damenwelt zu verzaubern sucht. Zwar immer irgendwie schwanzgesteuert, aber sehr sexy Songs wie <em>&#8220;Bastard Angel&#8221;</em>, das mit eingängigem Refrain und tollen Tangorhythmen punkten kann oder <em>&#8220;Jesus Died In Las Vegas&#8221;</em>, das eine angenehm drückende Wärme und Melancholie verbreitet &#8211; Das verzaubert. Sogar ohne Dame an der Hand.</p>
<p>Würde ich das Ganze einem Genre zuordnen müssen, dann wäre hier der strapazierbare Begriff Neofolk meine erste Wahl. Bands wie Rome, Ordo Rosarius Equilibrio oder auch die bösen bösen Death in June haben im Klangkosmos von <strong>Spiritual Front</strong> ebenso einen großen Einfluss wie Leonard Cohen und Johnny Cash, nicht zu vergessen einige zutiefst folkige, südländische Arrangements, die sich perfekt dazu eignen, in der Toskana bei schlechtem Rotwein über das Ende der Welt zu philosophieren &#8211; Und natürlich über Frauen. Zwingend balladesk, nachdenklich und vor allem melancholisch angelegt und einfach wunderbar: Da wären wir wieder da, wo wir angefangen haben. Die Welt ist scheiße, lass uns ficken. Geil.</p>
<h3>Tracklist</h3>
<ol>
<li>Bastard Angel</li>
<li>Cruisin</li>
<li>I Walk the (Dead)Line</li>
<li>Jesus Died in Las Vegas</li>
<li>Love Through Vaseline</li>
<li>My Kingdom for a Horse</li>
<li>No Kisses on the Mouth</li>
<li>Ragged Bed</li>
<li>Redemption or Myself</li>
<li>The Shinning Circle</li>
<li>Slave</li>
</ol>
<h3>Anspieltipp</h3>
<p>Eigentlich alle, aber <em>Bastard Angel</em>, <em>I Walk the (Dead)Line</em>, <em>Jesus died in Las Vegas</em> und <em>Slave</em> noch ein bisschen mehr.</p>
<h3>Spiritual Front online</h3>
<ul>
<li><a title="Spiritual Front" href="www.spiritualfront.com/">www.spiritualfront.com</a></li>
<li><a title="Spiritual Front @ MySpace" href="www.myspace.com/spiritualfront">www.myspace.com/spiritualfront</a></li>
</ul>
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