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	<title>BlackLive &#124; Online-GothicMagazin &#187; Mittelalter</title>
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	<description>BlackLive bietet euch Konzertberichte &#38; -fotografie, Szenenews, Tourdaten, Rezensionen, Artikel über sinistre Locations, Kunst &#38; Kultur und vieles mehr.</description>
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		<title>[Rezension] Tibetréa: Mimirmeidr</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 18:51:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Tibetréa]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 16.04.2010 veröffentlichten Tibetréa ihr erstes Album namens „Mimirmeidr“. Meidr ist der heilige Baum der altnordischen Mythologie, er „breitet seine Zweige über alle Welt. Weder Schwert, noch Sturm, noch Feuer können ihn fällen. An seinen Wurzeln befindet sich die Quelle der Weisheit und Mimir ist ihr Wächter.“ So viel zum Titel – und gleichzeitig ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 16.04.2010 veröffentlichten <strong>Tibetréa</strong> ihr erstes Album namens <strong><em>„Mimirmeidr“</em></strong>.</p>
<p>Meidr ist der heilige Baum der altnordischen Mythologie, er „breitet seine Zweige über alle Welt. Weder Schwert, noch Sturm, noch Feuer können ihn fällen. An seinen Wurzeln befindet sich die Quelle der Weisheit und Mimir ist ihr Wächter.“ So viel zum Titel – und gleichzeitig ein guter Vergleich für die Musik, denn <strong>Tibetréa</strong> vereinen auf dieser CD Melodien und Texte aus verschiedenen Welten, die sie in mittelalterlich anmutender Spielweise präsentieren. „Fantasy Folk“ nennen sie selbst diesen Mix, der die Zuhörer in die alten Zeiten der Sagen und Legenden entführt. Mit Instrumenten wie Flöte, Harfe, Cister, Drehleiher, Darabuka und Trompete sowie dem berührenden Gesang von Elisabeth von den Schafen werden die Überlieferungen verschiedener Völker zum Leben erweckt, meist sogar in den traditionellen Sprachen, wie z. B. bei dem sephardischen Liebeslied „Avrix mi galanica“ oder der schwedischen Werwolf-Geschichte „Vargtimmen“.<br />
Die Lieder handeln denn auch überwiegend von Liebe, der Verbundenheit mit der Natur und ihren Göttern („Maiennacht“) oder mythologischen Gestalten („König Brian Boru“) und sind teilweise selbst geschrieben/komponiert. Manchmal werden traditionelle Melodien auch mit neuen Texten versehen. Die Mischung, die dabei entsteht, wirkt mal romantisch-verträumt, mal energisch und mitreißend wie der „Circle Fire Dance“ – ein Lied indianischen Ursprungs, um die Kraft des Feuers anzurufen. Wo käme diese Musik demnach besser zur Geltung als auf wunderschönen Festen im Freien? Dass die Band ihr Publikum bei solchen Auftritten zu verzaubern weiß, hat sie in der Vergangenheit immerhin schon oft und eindrücklich bewiesen. Artwork und Sound des Albums versprühen noch den Charme des liebevoll Selbstgemachten, ähnlich ihrer 2008 erschienen EP „Skalli“, was aber durchaus der gewissen „Natürlichkeit“ dieser Musik und ihrer Macher entspricht.<br />
Fazit: Nichts, was man so oder so ähnlich noch nie gehört hätte, aber die Musik geht ins Bein und bietet Texte, die Neugier auf andere Kulturen wecken und mit denen man sich beschäftigen kann. Fürs erste Album doch sehr gelungen.</p>
<p><strong>Tibetréa im Netz:</strong></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/tibetrea">www.myspace.com/tibetrea</a><br />
<a href="http://www.tibetrea.de">www.tibetrea.de</a></p>
<p><strong> </strong><strong>Tracklist:</strong></p>
<ol>
<li>Cantus Gentis</li>
<li>Merseburger Zauberspruch 1</li>
<li>Die Kinder des Lir</li>
<li>Twee Königeskinner</li>
<li>König Brian Boru</li>
<li>Ala longa</li>
<li>Avrix mi Galanica</li>
<li>Call to battle</li>
<li>Apollon</li>
<li>Vargtimmen</li>
<li>Maiennacht</li>
<li>Circle Fire Dance</li>
</ol>
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		<title>Gargoyle &#8211; Andrew Davidson</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 19:19:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neontrauma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Davidson]]></category>
		<category><![CDATA[Gargoyle]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hauptzutaten für die herausragendsten Werke aller Zeiten sind die gleichen wie für billige Schundhefte: Liebe und Tod. Und wenn ein Roman diese beiden großen Themen in seinem Leitsatz vereint, dann drängt sich flott die Frage nach dem Kitschgrad auf. &#8220;Liebe ist stark wie der Tod&#8221;, mit diesen Worten führt der Klappentext den Leser in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Andrew Davidson - Gargoyle" src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2009/04/davidson-gargoyle.jpg" alt="Andrew Davidson - Gargoyle" width="200" height="317" /></p>
<p>Die Hauptzutaten für die herausragendsten Werke aller Zeiten sind die gleichen wie für billige Schundhefte: Liebe und Tod. Und wenn ein Roman diese beiden großen Themen in seinem Leitsatz vereint, dann drängt sich flott die Frage nach dem Kitschgrad auf.<br />
<em>&#8220;Liebe ist stark wie der Tod&#8221;</em>, mit diesen Worten führt der Klappentext den Leser in die Welt von <strong>Gargoyle</strong> ein &#8211; und um es gleich vorweg zu nehmen, dieser Roman ist alles andere als kitschig, sondern phantasievoll und fesselnd.</p>
<p>Der Ich-Erzähler, seines Zeichens Pornodarsteller und  -produzent, rast zugekokst und betrunken eine dunkle Straße entlang und verreißt aus Schreck über eine plötzliche Vision von brennenden, auf ihn herabstürzenden Pfeilen das Lenkrad. Er stürzt einen Abhang hinab, der Wagen überschlägt sich und fängt Feuer, der Protagonist erleidet schwerste Verbrennungen.<br />
Als er im Krankenhaus wieder zu sich kommt, muss er feststellen, dass ihm nichts von dem geblieben ist, was ihn ausmachte, womit er in seinem bisherigen Leben sein Geld verdiente: sein ehemals so ansehentlicher Körper ist grausam entstellt, und noch dazu hat er bei dem Unfall sein bestes Stück verloren.</p>
<p>Das ist doch nicht mehr lebenswert, sagt er sich, und harrt nur deshalb auf den Tag seiner Entlassung, um dieses Dasein endlich zu beenden.</p>
<p>Doch dann taucht an seinem Krankenbett die schöne Marianne Engel auf, die als Bildhauerin beeindruckende Gargoyle-Skulpturen herstellt und offensichtlich ein paar Schrauben locker zu haben scheint: behauptet sie doch, dass sie und der Protagonist bereits vor siebenhundert Jahren ein Liebespaar gewesen seien. Im deutschen Kloster Engelthal hätten sie sich kennengelernt, wohin man ihn als Söldner mit schweren Verbrennungen gebracht hätte und wo sie, die Nonne, ihn heilen konnte.<br />
Der Protagonist glaubt zwar nicht im Geringsten an den Wahrheitsgehalt dieser Geschichte, aber zumindest stellen Mariannes Erzählungen von ihrem angeblichen gemeinsamen Leben im mittelalterlichen Deutschland eine angenehme Abwechslung zu seinem ansonsten öden Krankenhausalltags dar. So kommen sich die beiden allmählich näher und reißen den Leser mit sich in eine ungewöhnliche, faszinierende Geschichte, die aus mehreren mit einander verworbenen Handlungssträngen gleichzeitig besteht und sowohl Spannung und Tragik, als auch Sinnlichkeit und Romantik bietet.</p>
<p>Nach seiner Entlassung nimmt Marianne den (übrigens im ganzen Buch namenlos bleibenden) Erzähler bei sich daheim auf, und so wird er immer wieder Zeuge ihrer manischen, selbstzerstörerischen Arbeitsphasen und ihrer schizophrenen Wahrnehmung der Realität, die allmählich einen unheilvollen Lauf nehmen&#8230;</p>
<p>Was ist Wahn und was Realität? Diese Frage stellt sich nicht nur der Protagonist. Auch als Leser fragt man sich immer wieder, ob Marianne Engel zu Recht in der Psychiatrie untergebracht war &#8211; oder ob an ihren Schilderungen nicht doch etwas Wahres ist&#8230;</p>
<p>Zartbesaitete Leser müssen das Buch sicherlich das ein oder andere Mal beseite legen &#8211; schildert der Protagonist seine Verbrennungen und die Behandlung in der Klinik doch in einer bemerkenswert plastischen Sprache und mit schonungsloser Detailkenntnis. Aber das Weiterlesen lohnt sich auf jeden Fall.</p>
<p><strong>Gargoyle</strong> ist eines der Bücher, bei denen ich mir gewünscht hätte, dass man niemals die letzte Seite erreicht und über das man auch später noch oft nachdenkt und sich daran erinnert.</p>
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		<title>Faun &#8211; Akustiktour</title>
		<link>http://blacklive.de/vorberichte/faun-akustiktour.php</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 12:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neontrauma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Faun]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[keltisch]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass die heutige Mittelalterszene weitaus mehr zu bieten hat als zünftige Paukenschläge und schrille Dudelsäcke, das beweisen die Musiker von Faun mit ihren wunderbaren Stücken. Denn hier vereinen sich zahlreiche, teils ausgefallene Instrumente (so etwa keltische Harfen, schwedische Nyckelharpa, Fiedel, Dudelsäcke, Cister, Davul, Waldzither, Flöten und Chalmeaux bis zu arabischen Instrumenten wie Dombra, Rebab, Riq, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die heutige Mittelalterszene weitaus mehr zu bieten hat als zünftige Paukenschläge und schrille Dudelsäcke, das beweisen die Musiker von <strong>Faun</strong> mit ihren wunderbaren Stücken.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1357" title="Faun unplugged" src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2009/03/faun-unplugged.jpg" alt="Faun unplugged" width="200" height="297" /> Denn hier vereinen sich zahlreiche, teils ausgefallene Instrumente (so etwa keltische Harfen, schwedische Nyckelharpa, Fiedel, Dudelsäcke, Cister, Davul, Waldzither, Flöten und Chalmeaux bis zu arabischen Instrumenten wie Dombra, Rebab, Riq, Oud, Darabukka oder Bendir) mit mehrstimmigen Gesängen zu einem zauberhaften, beschwörenden Klangteppich.<br />
Die Melodien sind hierbei teils keltischen, teils mittelalterlichen Urspungs und verbinden den Zauber mittelalterlicher Musik mit modernen Einflüssen.</p>
<p><em>„Wer auch immer seiner Fantasie freien Lauf lassen möchte, der gebe sich der Magie von Faun hin.“</em></p>
<p>Ihr seid neugierig geworden? &#8211; Einige Impressionen von den Auftritten im Berliner Palais und in der Leipziger Peterskirche vermittelt euch der folgende Videoclip:</p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/Bfb5Sv_8gZA?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Tourdaten</h3>
<p>Im Rahmen in Akustiktour sind die Faune bereits seit Ende Januar diesen Jahres unterwegs. Im März und April werdet ihr an folgenden Tagen die Gelegenheit haben, einen stimmungsvollen Abend mit mittelalterlicher Musik zu erleben:</p>
<ul>
<li><strong>6. März 2009</strong> &#8211; Heidelberg, Providenzkirche</li>
<li><strong>7. März 2009</strong> &#8211; Neckargemünd, Bürgersaal</li>
<li><strong>13. März 2009</strong> &#8211; Dresden, Lukaskirche</li>
<li><strong>14. März 2009</strong> &#8211; Magdeburg, Festung Mark</li>
<li><strong>20. März 2009</strong> &#8211; Abensberg, Kreuzgang</li>
<li><strong>26. März 2009</strong> &#8211; Mechernich/Satzvey, Burg Satzvey</li>
<li><strong>27. März 2009</strong> &#8211; Bochum, Christuskirche</li>
<li><strong>28. März 2009</strong> &#8211; Osnabrück, Haus der Jugend</li>
<li><strong>29. März 2009</strong> &#8211; (NL) Maarssen/Utrecht, Pim Jakobs Theater</li>
<li><strong>3. April 2009</strong> &#8211; Worms, Lincoln Theater</li>
<li><strong>4. April 2009</strong> &#8211; Kirchheim/Teck, Club Bastion</li>
<li><strong>26. April 2009</strong> &#8211; Dachau, Friedenskirche</li>
</ul>
<h3>Infos &amp; Tickets</h3>
<p>Weitere Informationen, auch zu den unterschiedlichen Preisen der Karten, erhaltet ihr auf <a title="faune.de" href="http://www.faune.de/web/konzerteDocs/konzerte_2009.html">faune.de</a>.</p>
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