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	<title>BlackLive &#124; Online-GothicMagazin &#187; Laibach</title>
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	<description>BlackLive bietet euch Konzertberichte &#38; -fotografie, Szenenews, Tourdaten, Rezensionen, Artikel über sinistre Locations, Kunst &#38; Kultur und vieles mehr.</description>
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		<title>M&#8217;era Luna 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 09:32:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neontrauma</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im elften Jahr seines Bestehens hat das M&#8217;era Luna sich selbst übertroffen und mit 24.000 angereisten Szenegängern einen Besucherrekord aufgestellt: bei einem LineUp mit Placebo, den Sisters of Mercy, Unheilig, Combichrist, Skinny Puppy und 35 weiteren Acts eigentlich kein Wunder. :o) Viele von euch haben bereits unsere Live-Berichterstattung auf Twitter verfolgt, hier folgt nun der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im elften Jahr seines Bestehens hat das <strong>M&#8217;era Luna</strong> sich selbst übertroffen und mit 24.000 angereisten Szenegängern einen Besucherrekord aufgestellt: bei einem LineUp mit <strong>Placebo</strong>, den <strong>Sisters of Mercy</strong>, <strong>Unheilig</strong>, <strong>Combichrist</strong>, <strong>Skinny Puppy</strong> und 35 weiteren Acts eigentlich kein Wunder. :o)</p>

<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/m039era-luna-2010/meraluna16.jpg" title="M'era Luna 2010 - Impressionen&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic766" >
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<p>Viele von euch haben bereits unsere <a title="Live-Berichterstattung auf Twitter" href="http://twitter.com/neontrauma">Live-Berichterstattung auf Twitter</a> verfolgt, hier folgt nun der Festivalbericht samt Fotogalerie.</p>
<p>Wer am Freitag nach Anreise, Anstehen am Eingang des Campingplatzes, der Odyssee auf der Suche nach einem guten Zeltplatz und dem Kampf mit Zeltplane, Schnüren und Gestänge noch nicht vollends erledigt war, der konnte abends durch das mittelalterliche Dorf schlendern sowie sich auf der Party im Discohangar austoben (auch wenn diese noch einmal extra Eintritt kostete&#8230;. muss das wirklich sein?!). Langweile kam also keinesfalls auf, obwohl das eigentliche Festivalgelände erst am nächsten Vormittag öffnete.</p>
<p>Selbiges erwartete die Besucher wieder mit zwei Bühnen (draußen die Mainstage, eine zweite Bühne im Hangar) und &#8211; natürlich &#8211; einer ausgiebigen Shoppingmeile, die dieses Jahr aber doch kleiner ausgefallen zu sein scheint. Dass Ein- und Ausgang des Hangars nun durch eine Absperrung getrennt wurden, ist eine positive Neuerung, da es hier doch immer wieder zu viel Gedränge kommt. Generell bietet der Hangar aber eben nicht allzu viel Platz, und das wird anbetrachts der stetig wachsenden Besucherzahl leider nicht gerade weniger problematisch. Langes Anstehen oder gar nicht mehr Hineinkommen vor Acts wie <strong>Agonoize</strong> oder <strong>Combichrist</strong> war weniger schön; eine großformatige Leinwand an der Außenwand des Hangars wäre hier vielleicht eine Idee.</p>

<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/m039era-luna-2010/meraluna3.jpg" title="M'era Luna 2010 - Impressionen&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic771" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://blacklive.de/wp-content/gallery/cache/771__150x150_meraluna3.jpg" alt="M'era Luna 2010 - Impressionen" title="M'era Luna 2010 - Impressionen" />
</a>

<p>Das Motto &#8220;sehen und gesehen werden&#8221; galt natürlich auch außerhalb der Modenschau, die am Samstag im Discohangar stattfand, und so galt es zahlreiche schöne Menschen in ausgefallenen Outfits zu bewundern (leider aber auch so einige, die recht&#8230; unvorteilhaft gekleidet waren. Nun ja.).</p>
<p>Insbesondere die Iro-Fraktion schielte sonntags desöfteren besorgt zum wolkenverhangenen Himmel, aber abgesehen von einigen kurzen Schauern hatte Petrus ein Einsehen und so folgte auf einen sonnigen, warmen Samstag ein etwas kühlerer, aber zumindest nicht verregneter Sonntag.</p>
<h3>Samstag, 7. August 2010</h3>
<p>Mit <strong>Unzucht</strong> eröffneten die Sieger des M&#8217;era Luna-Newcomerwettbewerbs das Festival auf der Mainstage mit ihrer zwanzigminütigen Show, gefolgt von <strong>Lord of the Lost</strong> und <strong>Rabenschrey</strong>. Im Hangar spielten derweil <strong>Sons of Seasons</strong> und <strong>Leandra</strong>. <strong>Qntal</strong> mussten ihren Auftritt leider kurzfristig absagen, da Michael sich einen Bänderriss zugezogen hat &#8211; gute Besserung! Stattdessen sprangen <strong>Ignis Fatuu</strong> ein und versorgten das <strong>M&#8217;era Luna</strong> mit mittelalter-rockigen Klängen.</p>

<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/m039era-luna-2010/meraluna21.jpg" title="M'era Luna 2010 - Impressionen&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic772" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://blacklive.de/wp-content/gallery/cache/772__200x200_meraluna21.jpg" alt="M'era Luna 2010 - Impressionen" title="M'era Luna 2010 - Impressionen" />
</a>

<p>Auf der Mainstage ging es industrialmäßig weiter mit dem den Australiern von <strong>Angelsplit</strong>, ehe es schließlich Zeit wurde für <strong>Lacrimas Profundere</strong>.</p>
<p>Die Jungs um Alex Kaschte, seines Zeichens Mastermind von <strong>Samsas Traum</strong>, performten mehr oder weniger die gleiche Show wie zwei Wochen zuvor auf dem Amphi-Festival, was der Begeisterung der Fans jedoch keinen Abbruch tat: <em>Endstation.Eden</em>, <em>Stromausfall im Herzspital</em>, <em>Für immer</em>, <em>Die Zärtlichkeit der Verdammten</em>, &#8230; und zum Schluss das fast schon obligatorische (&#8220;ohne Kugel geh&#8217;n wir hier nicht weg!&#8221;) <em>Kugel im Gesicht</em>.</p>
<p>Im Hangar begann der Auftritt von <strong>Brendan Perry</strong> &#8211; dessen Name untrennbar verknüpft ist mit den legendären <strong>Dead Can Dance</strong> &#8211; leider mit ungefähr einer Viertelstunde Verspätung. Generell wurde der Zeitplan auf dem <strong>M&#8217;era Luna</strong> aber sehr streng eingehalten, was desöfteren für Verwirrung am Ende der Show sorgte und so einige Bands recht abrupt von der Bühne scheuchte.</p>
<p>Weiter ging es im mittlerweile ziemlich stickigen Hangar mit <strong>Das Ich</strong>. Bruno Kramm ließ sich trotz gebrochener Rippe nicht davon abhalten, zusammen mit den Seinen eine energiegeladene Show zu performen, bei der sowohl der <em>Kannibale</em> als auch die <em>Todgeweihten</em> grüßten, <em>Schwarzes Gift</em> und das <em>Destillat</em> nicht zu kurz kamen und auch die <em>Engel</em> auf Erden besungen wurden. Ein Highlight stellte der Gastauftritt von <strong>Faith and the Muse</strong> bei <em>Gottes Tod</em> dar.</p>
<p>Draußen auf der Mainstage wurde es nach den <strong>Stolen Babies</strong> mit<strong> Laibach</strong> und <strong>Nitzer Ebb</strong> zunächst einmal härter, ehe dann mit <strong>Unheilig</strong> eher die Popfraktion beglückt wurde. Im Hangar gab es einen ähnlichen Stilmix, da auf Electro made by <strong>Rotersand</strong> die Metaller von <strong>Eluveitie</strong> und <strong>Crematory</strong> folgten.</p>
<p>Bereits 2000, als das bis dato als Zillo-Festival bekannte Event nun erstmals unter dem Namen <strong>M&#8217;era Luna</strong> stattfand, waren die <strong>Sisters of Mercy</strong> als Headliner dabei. Und nun, zehn Jahre später, erneut der Beweis, dass Mr. Eldritch auch nach nunmehr 17 Jahren ohne Veröffentlichung noch existiert. Für&#8217;s Auge bot sich in erster Linie jede Menge bunter Nebel ;-) , und zu hören gab es während des über einstündigen Auftritts unter anderem Klassiker wie <em>Marian</em> oder <em>No Time To Cry</em>.</p>
<h3>Sonntag, 8. August 2010</h3>
<p>Den zweiten Festivaltag eröffneten <strong>Expatriate</strong> auf der Mainstage respektive <strong>Eyes Shut Tight</strong> im Hangar.<br />
Spätestens nach den Horrorpunkern von <strong>The Other</strong> war man denn auch wach &#8211; gespielt wurden Songs wie <em>Lover&#8217;s Lane</em>, <em>Der Tod steht dir gut</em>, <em>Beware of Ghouls</em> und &#8211; mit einem &#8220;Iron Maiden-Gitarrensolo&#8221; ;-) &#8211; <em>Hier kommt die Dunkelheit</em>.</p>
<p>Weiter ging es auf der Main mit <strong>Punish Yourself</strong>, <strong>Hanzel und Gretyl</strong>, <strong>Zeraphine</strong> und <strong>Saltatio Mortis</strong> sowie mit <strong>Ambassador 21</strong>, <strong>Colony 5,</strong> <strong>Celine and Nite Wreckage</strong> sowie <strong>Amduscia</strong> im Hangar.</p>

<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/m039era-luna-2010/meraluna5.jpg" title="M'era Luna 2010 - Impressionen&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic754" >
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</a>

<p>Zu <strong>Agonoize</strong> hatten wir uns leider zu spät auf den Weg gemacht, sodass uns vor dem Eingang zum Hangar eine lange Schlange erwartete, der wir dann doch lieber einen Rundgang über das Festivalgelände sowie den Auftritt von den <strong>69 Eyes</strong> auf der Mainstage vorzogen und auch für den Rest des Tages draußen blieben, während es im Hangar <strong>Feindflug</strong>, <strong>Skinny Puppy</strong> und <strong>Combichrist</strong> nochmal so richtig elektronisch krachen ließen.</p>
<p>Draußen ging es derweil rockiger zu: auf den Indie-Rock von den <strong>Editors</strong>, die einen klasse Auftritt hinlegten, folgte Mittelalter-Rock von <strong>In Extremo</strong>, bei dem auch ein Moshpit nicht fehlen durfte.</p>
<p><em>&#8220;Wir sind <strong>Placebo</strong> aus England und wir kommen in friedlicher Absicht!&#8221;</em> &#8211; na, das ist doch mal eine Ansage. ;-) Vor dem Hintergrund einer großflächigen LCD-Anzeige performten Brian Molko &amp; Co. Stücke wie <em>Nancy Boy</em>, <em>Song to say Goodbye</em>, <em>Meds</em>, <em>Battle for the Sun</em>, <em>Ashtray Heart</em>, <em>Every me, every you</em>, das großartige <em>Soulmates</em>, <em>Breathe Underwater</em>, &#8230; enttäuscht-verwirrte Gesichter allerdings bei den Fans, als Brian Molko und die Seinen die Bühne dann schon um 5 vor 10 verließen, obwohl sie eigentlich noch ausreichend Spielzeit für einen Song gehabt hätten. Schade, aber nichtsdestotrotz eine tolle Show und ein würdiger Abschluss für das <strong>M&#8217;era Luna</strong> 2010!</p>
<p>Hier alle unsere Bilder in der Galerie:</p>

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	<!-- Thumbnails -->
		
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		<title>Vorbericht: M&#8217;era Luna 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 11:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neontrauma</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass das M&#8217;era Luna als eines der größten schwarzen Festivals jedesmal mit einem hochkarätigen LineUp aufwartet, ist in der Szene kein Geheimnis &#8211; aber wer sich dieses Jahr so alles angekündigt hat, toppt alles! Bei so einem LineUp dürfte selbst Helga wieder auferstehen: Placebo, die Sisters of Mercy, Skinny Puppy, In Extremo, &#8230; um nur Einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das <strong>M&#8217;era Luna</strong> als eines der größten schwarzen Festivals jedesmal mit einem hochkarätigen LineUp aufwartet, ist in der Szene kein Geheimnis &#8211; aber wer sich dieses Jahr so alles angekündigt hat, toppt alles! Bei so einem LineUp dürfte selbst <em>Helga</em> wieder auferstehen: <strong>Placebo</strong>, die <strong>Sisters of Mercy</strong>, <strong>Skinny Puppy</strong>, <strong>In Extremo</strong>, &#8230; um nur Einige zu nennen.<br />
Da kommt also jeder voll auf seine Kosten, sei er nun eher rockig, mittelalterlich oder doch mehr elektronisch angehaucht!</p>
<p>Den <strong>7. und 8. August 2010</strong> solltet ihr euch im Kalender also <span style="text-decoration: line-through;">rot</span> schwarz :) anstreichen und es nicht versäumen, euch rechtzeitig eure Karten für das nunmehr elfte <strong>M&#8217;era Luna</strong> zu sichern, das wie immer in Hildesheim auf dem Gelände des Flugplatzes Drispenstedt stattfinden wird.</p>
<p class="center"><a title="Webseite des M'era Luna-Festivals" href="http://meraluna.de"><img title="M'era Luna 2010 - Banner" src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2010/01/Logo-MERA-LUNA-2010_Web.jpg" alt="M'era Luna 2010 - Banner" width="425" height="90" /></a></p>
<h3>LineUp</h3>
<p>Bereits bestätigt sind 30 Künstler, als da wären&#8230;</p>
<h4>Placebo</h4>
<p>Muss man zu Placebo ernsthaft noch etwas anderes schreiben als: &#8220;geil, geil, geil!&#8221; (was übrigens auch für Herrn Molko gilt *fg*)?! &#8211; Die Briten haben sich längst international einen Namen gemacht, weit über die Szenegrenzen hinaus, und gelten seit Jahren als Ausnahmeerscheinung in der britischen Popszene. Ausverkaufte Stadien während ihrer letzten Tournee sprechen für sich. Jedes ihrer bislang fünf Studioalben verkaufte sich über eine Million Mal, und sage und schreibe 18 Singles konnten sich in den Charts platzieren. Mit ihrem spezifischen Sound pendelt die Band zwischen leidenschaftlichem Alternative-Rock, melancholischen Songs, druckvollen Rhythmen und spacigen Klang-Exkursionen.<br />
Die aktuelle CD <strong><em>„Battle For The Sun“</em></strong> gibt das Startzeichen für eine Neujustierung, die sich musikalisch wie auch personell artikuliert:  <em>„Das ist eine Rückkehr zu frühen Idealen“</em>, erklärt Sänger Brian Molko. <em>„Es gab von uns Ausflüge in den Pop, die Elektronik und komplexe Rockmusik. Jetzt wollen wir zurück zu unserer Basis: Großartige Songs mit maximalen Spannungsbögen.“</em> Das scheint geglückt. Denn <em><strong>„Battle For The Sun“</strong></em> zeigt eine souveräne, mit allen Wassern gewaschene Band, die ihre Grenzen auslotet, sich aber zugleich auf ihre besonderen Fähigkeiten besinnt: Mit gewaltiger Leidenschaft melancholische Songs von maximaler Strahlkraft und melodiöser Hingabe zu performen. Die Schlacht um die Sonne ist eröffnet mit <strong>Placebo</strong> als Protagonisten, und beim <strong>M&#8217;era Luna 2010 </strong>könnt ihr hautnah dabei sein!</p>
<h4>The Sisters of Mercy</h4>
<p>Wo soll man anfangen? Bei einer Bandhistory, die 30 Jahre umfasst, ist so ein Kurzportrait wahrlich keine einfache Angelegenheit. Vielleicht sollte man sich nur auf das Wesentliche beschränken: 1980 wurden die <strong>Sisters of Mercy</strong> gegründet von Andrew Eldritch und Gary Marx. Die Besetzung drum herum wurde oft gewechselt, sodass heute nur noch Eldritch von der Anfangsformation mit von der Partie ist. 2006 war das Tourjahr der <strong>Sisters</strong>: 28 Länder in 365 Tagen. 2007 war das letzte Jahr, in dem die <strong>Sisters Of Mercy</strong> CD-technisch etwas von sich haben hören lassen, wenn auch „nur“  mit einer CD-Box neuaufgelegter alten Alben. Die letzte Platte kam 1993 auf den Markt &#8211; seitdem häufen sich die Gerüchte um ein neues Album. Und es kann immer noch nichts bestätigt werden… nichtsdestotrotz sind ihre Auftritte legendär, und ihr solltet sie auf keinen Fall verpassen!</p>
<h4>In Extremo</h4>
<p>Sieben Jungs + um die zwanzig Musikinstrumente + jede Menge Hits = Mittelalterrock made by <strong>In Extremo</strong>. Seit der Gründung 1995 ging es steil bergauf mit dieser Combo. Die Diskografie von <strong>In Extremo</strong> ist so lang, wie erfolgreich: unter anderem hat ihre 2008 erschienene LP <em><strong>„Sängerkrieg“</strong></em> mit über 100.000 verkauften Exemplaren  Gold geholt!</p>
<h4>Unheilig</h4>
<p>
<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/summer-breeze-2009/unheilig1.jpg" title="Unheilig @ Summer Breeze 2009&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic358" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://blacklive.de/wp-content/gallery/cache/358__120x120_unheilig1.jpg" alt="Unheilig @ Summer Breeze 2009" title="Unheilig @ Summer Breeze 2009" />
</a>
 Seit nun mehr 10 Jahren existiert die Band <strong>Unheilig</strong> um den Grafen, zuletzt auch weit über die Szenegrenzen hinaus bekannt: am 30. November 2008 stahlte DMAX erstmals  die Dokumentation <em>&#8220;Ein Leben für die Musik&#8221;</em> aus. In dem 40  Minuten langen Bericht werden Live-Auftritte aus den Jahren 2006 bis  2008 präsentiert sowie der Auftritt des Grafen bei der  Sendung &#8220;Frank &#8211; der Weddingplaner&#8221; aus dem Jahr 2006 gezeigt und  kommentiert. Am 19. Februar diesen Jahres erschien das neue Album <em><strong>„Große Freiheit“</strong></em> und erreichte direkt Platz 1 der  deutschen Charts. Am Erscheintag des Albums stahlte DMAX die knapp  einstündige Dokumentation <em>&#8220;Ferne Welt ich komme&#8221;</em> aus, mit dem Schwerpunkt über die Geschichte der Band, bisherige Veröffentlichungen  und einem Interview mit dem Grafen.<br />
Wer bislang nicht das Glück hatte, einem ihrer Live-Spektakel beizuwohnen, wird nun vor die Bühne gebeten!</p>
<h4>Nitzer Ebb</h4>
<p>Dieses Gothic-Industrial-Triumvirat aus dem englischen Chelmsford ist nunmehr seit 17 Jahren dabei, die Grenzen des Industrial auszuloten und daher seit vielen Jahren nicht mehr aus der Szene wegzudenken: <strong>Nitzer Ebb</strong>. Zwingend, hypnotisch, facettenreich – um nur einige der Begriffe zu nennen, die unweigerlich mit <strong>Nitzer Ebb</strong> verbunden sind. Nachdem die Fans zwischen 1997 und 2006 eine Durststrecke durchleiden mussten, in der Bon Harris, David Gooday und Douglas McCarthy eigene Wege gingen, folgte eine Reunion-Tour von Harris und McCarthy, wonach Jason Payne das Trio vervollständigte, um die folgenden Jahre auf Festival- und Clubtour in Europa und Amerika zu gehen und eine kontinuierlich wachsende Fanbase aus alten, sowie neuen <strong>Nitzer Ebb</strong>-Liebhabern um sich zu scharen.</p>
<h4>Laibach</h4>
<p><em>„Wir nehmen von allem ein bisschen und schaffen etwas anderes in einer neuen Kombination. Das ist unser Eklektizismus.“</em> &#8211; So beschreibt die slowenische Band <strong>Laibach</strong> ihren ungewöhnlichen Stil selbst, und dieses Motto hört man ihren Projekten deutlich an. Seit bald 30 Jahren entwickelt, polarisiert und schockiert die 1980 gegründete Band nun schon: zuletzt mit dem Album <em><strong>&#8220;Volkswagner&#8221;</strong></em> (2009) oder <em><strong>&#8220;Laibachkunstderfuge&#8221;</strong></em> von 2008. Angelehnt an die klassische Musik, entstehen vereint mit <strong>Laibach</strong>s Einflüssen völlig neue Klänge, als Inspiration dienen die unterschiedlichsten Stile von Rock und Heavy Metal über Pop, Techno und EBM. Zunächst im politischen Konflikt wegen des deutschen Namens der damaligen Jugoslawischen Stadt Ljubljana, leben und arbeiten die vier Jungs immer noch in der Stadt ihrer Namensgebung  im heutigen Slowenien. Aber nicht nur musikalisch sind sie seit vielen Jahren aktiv, auch in der bildlichen Kunst findet man die Allround-Talente mit zahlreichen Ausstellungen wieder.</p>
<h4>Skinny Puppy</h4>
<p>Die 1982 von cEvin Key gegründete Post Industrial-/Electronica-Band <strong>Skinny Puppy</strong> zählt zu den Urgesteinen der Szene, beeinflusst von europäischen Industrial-Acts der ersten Stunde wie den <strong>Throbbing Gristle</strong> oder <strong>Cabaret Voltaire</strong>. Ihre Musik ist experimentell und elektronisch, mit rhythmischen Geräuschen, punkigen Sounds, mehrschichtigem Sound aus Keyboards und Synthesizer sowie dunklen, verzerrten Lyrics. <strong>Skinny Puppy</strong>s Bühnenauftritte sind auf Grund der bizarren und blutrünstigen Performance-Kunst legendär.</p>
<h4>The 69 Eyes</h4>
<p>Skandinavien ist schon seit langer Zeit bekannt für erfolgreiche und extrem druckvolle Musik bekannt. Und gerade Finnland steht den anderen skandinavischen Ländern in nichts nach. Dies bewiesen schon Ville Valo und <strong>HIM</strong>, die weltweit einen gigantischen Gothic-Boom auslösten. So auch <strong>The 69 Eyes</strong>: Sie bestechen mit ihren düsteren Texten und brillantem Sleaze-Rock; Gitarren-Riffs vermischt mit einem Hauch von Bikerattitüden. Mit der Zeit haben sich die Rocker aber mehr und mehr dem Gothic-Rock verschrieben, was die Qualität aber in keinster Weise gemindert hat. Wer nun noch denkt, in Skandinavien gibt es nur teuren Alkohol, hübsche Menschen und viel, viel Einöde soweit das Auge reicht, der ist selber Schuld.</p>
<h4>Saltatio Mortis</h4>
<p>
<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2009/saltatio-mortis2.jpg" title="Saltatio Mortis @ Amphi 2009&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic340" >
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</a>
 Egal ob auf einem Mittelaltermarkt oder einem Rockfestival mit mehreren Tausend Zuschauern – gute Stimmung und volle Häuser sind garantiert, wenn die Spielleute von <strong>Saltatio Mortis</strong> mittelalterlichen Sound mit modernem Rock verschmelzen lassen! Nach den Charterfolgen von <em><strong>„Des Königs Henker“</strong></em> und <em><strong>„Aus der Asche“ </strong></em>brachten <strong>Saltatio Mortis</strong> 2009 mit <em><strong>„Wer Wind sät“</strong></em> ihr von den Fans heiß erwartetes achtes Album heraus: Mittelalter-Rock vom Feinsten, der mit furiosem Sound, originellen Kompositionen und intelligenten Texten besticht. Leidenschaftliche Musik, die nicht nur tanzbar und mitreißend ist, sondern sich auch mit universalen Emotionen oder brisanten gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt. Produziert wurde das rockige Werk von Thomas Heimann-Trosien; als Gastmusiker sind Michael Popp (<strong>Qntal</strong>) und Rock-Lady <strong>Doro</strong> Pesch dabei.</p>
<h4>Combichrist</h4>
<p>Aus der Elektroszene ist diese Band schon gar nicht mehr weg zu denken &#8211; kaum jemand hat eine Musikrichtung derart stark geprägt wie die als kleines Nebenprojekt gegründeten <strong>Combichrist</strong>. Eine der wohl bemerkenswertesten Eigenschaften ist, dass es Mastermind Andy LaPlegua durch ein ordentliches Fundament aus Elektro, fetten Beats, runden Bassläufen und zielsicheren Hooklines immer wieder gelingt, seinen wütenden und brachial klingenden Hymnen einen deutlichen Ohrwurmcharakter zu verleihen.</p>
<h4>Crematory</h4>
<p><strong>Crematory</strong> gelten wohl unbestritten als eine der erfolgreichsten und erfahrensten Gothic-Metal-Bands aus deutschen Landen. Seit 1991 versorgen Matthias Hechler, Harald Heine, Felix Stass und Markus und Katrin Jüllich die Fangemeinde mit Neuerscheinungen und auch live sind <strong>Crematory</strong> nicht müde geworden. Vielleicht ist es diese Zuverlässigkeit, gepaart mit dem sich ständig weiterentwickelnden Sound aus Gitarrenbollwerken und subtilen Synthie-Arrangements, die die Faszination um diese Band ausmacht. In diesem Jahr werden <strong>Crematory</strong> das <strong>M’era Luna</strong> beehren und die Ungetüme, die im Februar auf der Scheibe <strong><em>„Infinity“</em></strong> ins Leben gerufen wurden, live auf die Festivalmenge loszulassen.</p>
<h4>Rotersand</h4>
<p>
<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/blackfield-festival-2009/rotersand3.jpg" title="Rotersand @ Blackfield 2009&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic282" >
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</a>
 Im Jahr 2002 gründeten Gunther Gerl und Rascal Nikov das Musikprojekt <strong>Rotersand</strong>. Zuvor hatten sie bereits gemeinsam an Projekten wie <strong>The Fair Sex</strong> oder <strong>WARM</strong> gearbeitet, und alsbald stieß der Produzent und DJ Krischan J. E. Wesenberg dazu. Neben Progressive Trance und Techno zählen auch Pop und Klassik zu den musikalischen Einflüssen von Rotersand. Die zahlreichen Veröffentlichungen des Gelsenkirchener Trios erreichten durchgehend hohe Platzierungen in den deutschen Alternative-Charts &#8211; kein Wunder, dass die Nachfrage nach Liveauftritten von <strong>Rotersand</strong> immer groß ist. Unter anderem tourte das Trio 2006 mit <strong>Covenant</strong> durch ganz Europa und die USA. Nach nunmehr drei überaus erfolgreichen Alben und zahllosen Livekonzerten haben sich <strong>Rotersand</strong> aus einer eigenständigen Mélange von Industrial, Techno, Pop und sogar Klassikelementen ihr unverwechselbares künstlerisches Profil geschaffen, in dem sich nach wie vor die unterschiedlichen Persönlichkeiten, der Background und der künstlerische Anspruch der einzelnen Mitglieder widerspiegeln.</p>
<h4>Eluveitie</h4>
<p><strong>Eluveitie</strong> spielen authentische, keltische Folkmusik &#8211; kombiniert mit modernem Melodic Death Metal. Das 2007 veröffentlichte Album <em><strong>„Slania”</strong></em> bedeutete für die Band den Durchbruch. Das reine Akustik-Album <strong><em>„Evocation I &#8211; the arcane dominion“</em></strong> erschien im April 2009 und entpuppte sich als ein wahres Juwel der Folkmusik.</p>
<h4>Feindflug</h4>
<p>
<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2009/feindflug1.jpg" title="Feindflug @ Amphi 2009&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic333" >
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</a>
 <strong>Feindflug</strong> lassen harten Electro- und Industrialsounds miteinnder verschmelzen, und fertig ist das Genre des Electro-Industrial. Charakteristisch ist hierbei, dass <strong>Feindflug</strong> auf Gesang verzichten und stattdessen lieber mit Sprachsamples aus Filmen und Reportagen arbeiten.<br />
Die politische Gesinnung der Band ist nicht zuletzt aufgrund der immer wieder aufgegriffenen Thematik des II. Weltkrieges und dem militärischen Äußeren der Musiker sowie ihrer uniformierten Anhänger nicht ganz unumstritten, auch wenn <strong>Feindflug</strong> mehrere Statements abgaben, dass das Projekt kein faschistoides Gedankengut vertrete, sondern vielmehr die Menschen zum Nachdenken über die Missstände dieser Welt bewegen wolle.</p>
<h4>Das Ich</h4>
<p>
<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2008/das-ich2.jpg" title="Das Ich @ Amphi 2008" class="shutterset_singlepic40" >
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</a>
 <strong>Das Ich</strong> – das sind Thomas Ackermann und Bruno Kramm. Wer mit tiefgehenden, deutschsprachigen Texten und elektronisch-sinfonischer Umsetzung etwas anfangen kann, für den sind <strong>Das Ich</strong> definitiv das Richtige. Eine eindrucksvolle Show aus Neuer Deutscher Todeskunst und Electro/Industrial ist garantiert.</p>
<h4>Agonoize</h4>
<p>
<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2009/agonoize2.jpg" title="Agonoize @ Amphi 2009&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic331" >
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</a>
„Massenmörderbrachialpop für die Schlachthausdisco“ &#8211; das beschreibt die 2002 gegründete Aggro-Electro-Formation <strong>Agonoize</strong> ziemlich treffend.  Ganz sicher nichts für zartbesaitete Gemüter, aber wer sich für morbide Shows mit literweise Kunstblut und einem sich auf der Bühne mit unzähligen Kanülen die Gliedmaßen piercenden Frontmann begeistern kann, der kommt hier voll auf seine Kosten!</p>
<h4>Amduscia</h4>
<p><strong>Amduscia</strong> kommen aus Mexiko und bezeichnen ihr musikalisches Schaffen selbst als eine Kombination aus Dark Electro, EBM und Future Pop. Ihr 2003 auf die Plattenregale losgelassener Erstling <strong><em>„Melodies for the Devil“</em></strong> bestand ausschließlich aus harten, brachialen Sounds &#8211; mittlerweile sind der Schreigesang und die Trance-Elemente in ihrer Musik zum Markenkennzeichen geworden. Mit ihrem durchgeknallten Inferno-Sound treffen <strong>Amduscia</strong> genau den Nerv der Zeit, wie ihr aktuelles Album <em><strong>„Madness In Abyss&#8221;</strong></em> deutlich beweist.</p>
<h4>Faith and the Muse</h4>
<p>Die 1994 gegründete amerikanische Gothicband <strong>Faith and the Muse</strong>, die sich aus der Sängerin und Songschreiberin Monica Richards und dem Musiker William Faith zusammensetzt, kombiniert Kunst, Theater und Musik. Dabei umfassen ihre Songs zahlreiche musikalische Stilrichtungen von Folk-Songs über Gothic Rock, Celtic, Post-Punk bis hin zum Jazz. Ende 2009 meldeten <strong>Faith and the Muse</strong> sich nach langer Wartezeit endlich mit dem neuen Album <em><strong>„Ankoku Butoh“</strong></em> zurück. Darauf zeigen sie sich wieder von einer überraschend harten Seite, lassen aber auch ihre gewohnt sphärischen Klänge nicht außen vor.</p>
<h4>Zeraphine</h4>
<p>Warum sich auf eine Band beschränken? &#8211; Sven Friedrich tobt sich musikalisch aus: nach der Auflösung der legendären <strong>Dreadful Shadows</strong> gründete er zusammen mit seinem Bandkollegen Norman Selbig die Formation <strong>Zeraphine</strong>, darüber hinaus ist er übrigens noch mit dem Elektroprojekt <strong>Solar Fake</strong> vertreten. <strong>Zeraphine</strong> stehen für eine Mischung aus Dark Rock, Alternative Rock und etwas elektronischer Kompositionen. Auch wenn sich ihr Stil über die Jahre verändert hat und etwas härter geworden ist, bleibt ihr eigener Klang bestehen. Zahlreiche Konzerte halfen der Band ihre Performance zu perfektionieren. Defintiv also eine Band, deren Auftritt ihr euch nicht entgehen lassen solltet!</p>
<h4>Samsas Traum</h4>
<p>Die letzten musikalischen Produkte des Alex Kaschte haben die Szene noch mehr polarisiert als es ohnehin schon der Fall war. Der exzentrische Veganer, der sich &#8220;Anti bis zum Tod&#8221; auf die Fahnen geschrieben hat, lässt sich mit seiner Musik schwer in stilistische Grenzen einordnen, momentan liegt der Schwerpunkt auf Black Metal. Auffällig ist, dass die Alben oft einen inhaltlichen roten Faden und ein fortlaufendes Konzept haben, jedoch immer unterschiedliche Musikstile wie zum Beispiel Dark Metal, Symphonic Metal und Neue Deutsche Härte.</p>
<h4>Lacrimas Profundere</h4>
<p>Den Musikstil von <strong>Lacrimas Profundere</strong> mag man irgendwo zwischen Dark Rock und Gothic Metal einordnen. Fünf Bandmitglieder, die sich nach personellen Wechseln im Jahre 2007 (neu hinzugekommen sind der Sänger und der Bassist), inzwischen wieder gut eingegrooved haben. Ende 2007 waren <strong>Lacrimas Profundere</strong> als Support von <strong>Apocalyptica</strong> in ganz Europa unterwegs, und 2008 haben sie dann in der neuen und aktuellen Besetzung mit dem Album <em><strong>„Songs For The Last View“</strong></em> ihre nunmehr achte Platte veröffentlicht.</p>
<h4>Hanzel und Gretyl</h4>
<p><em>„Industrial-Metal straight in the Gesicht!&#8221;</em> &#8211; das ist die Ansage, der man sich  erstmal gewahr werden muss, wenn man ein Konzert von <strong>Hanzel Und Gretyl </strong> besucht. Kaizer von Loopy und Vas Kallas alias <strong>Hanzel Und Gretyl</strong> sind schon ein ganz besonderes Gespann. Nicht nur, dass sie kontinuierlich eindeutige deutsch-geschichtliche Symbolik durch den Kakao ziehen, nein, die beiden Amerikaner haben auch offensichtlich Gefallen an der deutschen Sprache gefunden. Auf dem Album <strong><em>„Zwanzig Zwölf“</em></strong> sind denn prompt so groteske Titel wie <em>Tötenhead</em> oder <em>Bavarian Bierhaus Blood</em> zu finden&#8230; und auch live ist das Duo nicht darauf aus, Gefangene zu machen.  2010 werden euch die beiden auch auf dem <strong>M’era Luna</strong> ordentlich einheizen.</p>
<h4>Qntal</h4>
<p>Die Moderne ins Mittelalter und das Mittelalter in die Moderne zu tragen – dieser Ansatz zeichnet das Schaffen von <strong>Qntal</strong> aus, seit Michael Popp und Syrah, beide Absolventen des Mozarteums in Salzburg, die Band 1991 zusammen mit Ernst Horn ins Leben riefen. <strong>Qntal</strong> ist der Brückenschlag zwischen Historie und Avantgarde. Dabei begnügt sich das Trio nicht damit, Mittelalterliches einfach mit Beats aufzupeppen. <strong>Qntal</strong> vermitteln Gefühls- und Gedankenwelten, die gleichermaßen für das 12. wie auch für das 21. Jahrhundert Gültigkeit besitzen: Liebe, Trauer, Sehnsucht, Schönheit, Transzendenz.</p>
<h4>Punish Yourself</h4>
<p>Auf ihrem aktuellen Album <em><strong>„Pink Panther Party“</strong></em> ziehen <strong>Punish Yourself</strong> alle Register: hammernde Beats, krachende Gitarrenriffs, Loops und Samples, EBM-Sequenzen und Technoeinflüsse übernehmen die Kontrolle und lassen die Körper der Fans tanzen. Auf der Bühne tummeln sich derweil leuchtende Kreaturen. Und doch ist dies keine bunte Kinderparty &#8211; bei <strong>Punish Yourself</strong> gibt es immer auch eine dunkle Seite: wenn <strong>Alice Cooper</strong> sich auf einmal an Hardcore-Techno versuchen würde, klänge es wahrscheinlich ungefähr wie <strong>Punish Yourself</strong> &#8211; aber eben nur ungefähr.</p>
<h4>Illuminate</h4>
<p><strong>Illuminate</strong> gehören unwiderruflich zu den festen Größen der Alternative- und Wave-Szene. Seit nicht weniger als 17 Jahren begeistern das Ehepaar Berthold, Jörn Langenfeld und Johannes Knees nun schon die gothischen Massen. Sie schaffen es, Klavier und Elektrobeats sowie klassische Musik mit tanzbaren Melodien zusammenzufügen &#8211; und das schätzt die hiesige Fangemeinde, die sich ihnen angeschlossen hat. Mittlerweile 13 Studioalben gehen auf ihre Kappe, zuletzt im Dezember 2009 <em><strong>„Ohne Worte“</strong></em>. Mit dieser Scheibe beweisen <strong>Illuminate</strong>, dass gute Musik nicht unbedingt einen Sänger benötigt, denn die 10 instrumentalen Stücke harmonieren wunderbar miteinander.</p>
<h4>Angelsplit</h4>
<p>Das 2004 ins Leben gerufene australische Duo <strong>Angelspit</strong> tobt sich sowohl in den Genres des Gothic, Punk und Metal aus, lässt aber auch Einflüsse aus Elektro, Industrial und Pop einfließen. Bilder rund um medizinische Experimente, Elemente des Grauens und groteske Gesellschaften gehören mit dazu: schrill, laut, unbequem und abgefahren!</p>
<h4>Rabenschrey</h4>
<p><strong>Rabenschrey</strong>, deren Musikrichtung sie selbst als <em>Metalalter</em> bezeichnen, stechen gerne aus der Menge hervor. Schon die Instrumentierung zeigt, dass sie anders sein wollen: tiefe Basstöne neben Laute und Schlagwerk, dazu ein bisschen Flöte, Chalumeau, Pipes und auch eine Prise Harfenklänge. Das ganze wird abgerundet durch die raue und markante Gesangsstimme von Donar dem Rabenvater. Fasziniert von den Klängen des Mittelalters, hatten <strong>Rabenschrey</strong> immer ihren eigenen Kopf und eigenen Sound, durch keine Mode ließen sie sich beeinflussen und ihr Erfolg gibt ihnen recht. Trotz der beständigen Entwicklung &#8211; vor allem hinsichtlich der Instrumentierung &#8211; bleiben die Jungs ihrem Stil treu. Seit der Gründung 2000 hat die nordrhein-westfälische Band schon acht Alben veröffentlicht und man darf gespannt sein, denn in der Walpurgisnacht dem 30. April soll das neunte folgen – das erste Live-Album!</p>
<h4>Colony 5</h4>
<p>Schweden hat mehr zu bieten als nur IKEA: das beweist die Future-Pop/Synthie-Pop-Band <strong>Colony 5</strong>, die 1999 gegründet wurde. Während sich die Band zu Beginn an eher ruhigem Synth-Pop orientierte, schlug man dann jedoch eine härtere Gangart ein und ist heute eher im Bereich des Futurepop anzusiedeln. 2006 gewannen <strong>Colony 5</strong> mit der Single <strong><em>&#8220;Plastic World&#8221;</em></strong> schließlich bei den Scandinavian Alternative Music Awards in der Kategorie „Best Song“.</p>
<h4>The Other</h4>
<p>Für den nötigen Schuss Horror-Punk sorgen die 2002 gegründeten <strong>The Other</strong>, ihres Zeichen die bekannteste und kommerziell erfolgreichste Band dieses Genres in Europa. Mit düsterem eingängigen Punkrock, comicstrip-artigem Styling und dem charismatischen Gesang ihres Frontmanns Rod Usher führen sie die Tradition der <strong>Misfits</strong> fort. Die Inspiration für ihre Musik und Lyrics ziehen <strong>The Other</strong> aus den dunklen Geschichten namhafter Autoren wie  Edgar Allen Poe, Stephen King oder H. P. Lovecraft. Ihr letztes Album <strong><em>&#8220;The Place To Bleed&#8221;</em></strong>, das hervorragende Kritiken erhalten hat, veröffentlichten die vier deutschen Zombierocker im Mai 2008. Seitdem klingt ihre Musik noch facettenreicher und enthält neben komplexeren Songstrukturen jenseits der misfitstypischen &#8220;Wooaawooaa&#8221;-Chöre vereinzelt Psychobilly-Elemente.</p>
<h4>Leandra</h4>
<p><em>„Das Klavier ist für mich eine Flucht vor der Welt da draußen und eine Kommunikationsart, die anfängt, wo andere aufhören&#8221;</em>, sagt <strong>Leandra</strong> über sich, und dies hört man ihren Songs an. Ihre Musik stellt eine Mischung aus einfühlsamen Klavier-Melodien mit Einflüssen aus einem weitem Spektrum von klassischen Stilen dar, kombiniert mit einem zartem Gesang, der definitiv unter die Haut geht. <strong>Leandra</strong> verarbeitet auf eine perfekte und eindrucksvolle Weise ihre Gefühle und Probleme in ihren Songs und setzt diesen schönen und berührenden Melodien denn mit brillanten Texten das i-Tüpfelchen auf. So erschütternd die Texte auch sein mögen &#8211; sie schafft es trotzdem immer wieder, den Hörer mit sinnlichen Klängen ihres Klaviers und mit atemberaubender Stimme zu verzaubern. Solch eine Hingabe zur Musik und das Verlangen, das Publikum an ihren Gefühlen teilnehmen zu lassen, machen <strong>Leandra</strong> einzigartig.</p>
<hr />&#8230; und auf noch so einige weitere Acts darf man gespannt sein &#8211; insgesamt werden auf den beiden Bühnen über 40 Künstler erwartet. Selbstverständlich halten wir von <strong>BlackLive</strong> euch auf dem Laufenden, sobald weitere Bestätigungen bekannt gegeben werden!</p>
<h3>Tickets</h3>
<p>&#8230; erhaltet ihr an den bekannten VVK-Stellen, per Telefon unter der Nummer 0 180 5-853 653 (14 ct/min &#8211; Mobilfunkpreise können abweichen) sowie online unter: <a title="Tickets für das M'era Luna 2010 bei FKP Scorpio kaufen" href="http://www.fkpscorpio.com/tickets_bestellung.asp?nummer=196403">http://www.fkpscorpio.com/tickets_bestellung.asp?nummer=196403</a></p>
<p>Die Karten für das komplette Wochenende samt Camping sind zum Preis von 79 € erhältlich (wieder inklusive der 5 € Müllpfand, dank der das Festivalgelände übrigens wunderbar ordentlich bleibt) &#8211; also los!</p>
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		<title>Amphi-Festival 2009: Samstag, 18. Juli</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 10:23:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neontrauma</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die komplette Fotogalerie findet ihr hier! Bereits zum fünften Mal fand heuer das Amphi-Festival statt: am Wochenende des 18. und 19. Juli 2009, mittlerweile das vierte Jahr in Folge auf dem Gelände des Kölner Tanzbrunnens. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum! Schon am Freitagnachmittag und -abend waren diverse Schwarzkittel in die Rheinmetropole gepilgert, um auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die komplette Fotogalerie findet ihr <a href="http://blacklive.de/konzertfotografie?album=2&#038;gallery=37" title="Fotos vom Amphi-Festival 2009">hier</a>!</p>
<p>Bereits zum fünften Mal fand heuer das <strong>Amphi-Festival</strong> statt: am Wochenende des 18. und 19. Juli 2009, mittlerweile das vierte Jahr in Folge auf dem Gelände des Kölner Tanzbrunnens. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum!</p>
<p>Schon am Freitagnachmittag und -abend waren diverse Schwarzkittel in die Rheinmetropole gepilgert, um auf dem Campinggelände im Jugendpark <span style="text-decoration: line-through;">ihre Gruft auszuheben</span> ihr Zelt aufzubauen. Zum Einstimmen bot sich denn die offizielle <strong>Amphi-Festival-Pre-Party</strong> im <strong>Alten Wartesaal</strong> an.</p>

<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2009/impressionen2.jpg" title="Amphi 2009 | Impressionen&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic328" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://blacklive.de/wp-content/gallery/cache/328__200x200_impressionen2.jpg" alt="Amphi 2009 | Impressionen" title="Amphi 2009 | Impressionen" />
</a>

<p>Wie auch schon beim Gelsenkirchener <strong>Blackfield</strong> vor einigen Wochen sollte leider auch dem diesjährigen <strong>Amphi-Festival </strong>kein erstklassiges Wetter beschert sein. Also wasserfesten Kajal besorgt und beim Outfit sowohl sommerliche Temperaturen, als auch mögliche Regengüsse bedacht&#8230;<br />
A propos Outfit: unzählige Festivalbesucher hatten sich wirklich bemerkenswert aufwendig und mit viel Liebe zum Detail gestylt, sodass es jede Menge zu sehen gab. Auffallend war aber auch die große Anzahl an neonbunten Cybergoths, die in der Szene ja immer wieder für einige Kontroversen sorgen (so denn auch eine T-Shirt-Aufschrift: &#8220;dumme Elektros tanzen nicht. Sie leuchten.&#8221;). Schade, dass es da an der vielgepriesenen Toleranz offensichtlich mangelt.</p>

<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2009/impressionen1.jpg" title="Amphi 2009 | Impressionen&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic327" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://blacklive.de/wp-content/gallery/cache/327__200x200_impressionen1.jpg" alt="Amphi 2009 | Impressionen" title="Amphi 2009 | Impressionen" />
</a>

<p>Und wie in jedem Jahr fiel mir auch dieses Jahr die Entscheidung für eine der beiden Bühnen nie ganz leicht, überschnitten sich die Acts auf der Mainstage und in der Rheinparkhalle (die dieses Jahr erstmalig die doch recht beengten Räumlichkeiten des Theaters als Bühne ablöste) doch jeweils. Im Theater wurden unterdessen zahlreiche interessante Filmvorführungen geboten, sodass ich mir mehr als einmal wünschte, mich dreiteilen zu können. :o)</p>
<h3>Coppelius</h3>
<p>Nachdem sich die Pforten um 10 Uhr geöffnet hatten und ausreichend Zeit für&#8217;s Bändchenabholen und Geplauder mit befreundeten Festivalgängern blieb, ging es um 12 Uhr los mit dem ersten Act des Tages: <strong>Coppelius</strong> auf der Mainstage.</p>

<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2009/coppelius2.jpg" title="Coppelius @ Amphi 2009&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic315" >
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</a>

<p>Man nehme ein Cello, zwei Klarinetten, einen Kontrabass sowie ein Schlagzeug, dazu sechs in elegante Gehröcke und Zylinder gewandete Männerstimmen &#8211; und eine ordentliche Menge Krawumm. Was bei dieser Mischung herauskommt, ist ebenso skurril und ungewöhnlich wie großartig. Die Bezeichnung &#8220;Kammermusik-Metal&#8221; trifft es ganz gut und vermittelt auch denjenigen, die sich diesen Auftritt- warum auch immer &#8211; haben entgehen lassen, einen Eindruck der coppelianischen Klangeskunst. :o)</p>

<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2009/coppelius1.jpg" title="Coppelius @ Amphi 2009&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic314" >
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</a>

<p>Zunächst wurde die Bühne von Butler Bastille betreten, der die Anwesenden formvollendet grüßte und die bereitstehenden Instrumente mit einem großen Staubwedel von etwaigen Staubkörnchen befreite. Alsbald gesellten sich die fünf Herren Max Copella, Comte Caspar, Nobusama, Graf Lindorf und Sissy Voss hinzu, um im Publikum glückselige Hysterie zu verbreiten. Das gelang, denn gekonnt ist gekonnt &#8211; und schließlich darf man ja auch auf eine äußerst langjährige Erfahrung zurückblicken, denn Legenden nach existieren Coppelius doch bereits seit nicht weniger als zweihundert Jahren. ;o)</p>
<p>Einen Besuch auf der wunderschön gestalteten Webseite <a title="Webseite von Coppelius" href="http://www.coppelius.eu">www.coppelius.eu</a> kann man übrigens nur empfehlen.</p>
<p>In der Rheinparkhalle zelebrierten derweil die Elektrojünger den Festivalbeginn mit <strong>Auto-Auto</strong> und <strong>Jäger90</strong>.</p>
<h3>Mantus</h3>
<p>Vier lange Jahre hatten die Fans von <strong>Mantus</strong> auf neues Material zu warten, ehe im Januar diesen Jahres schließlich soweit war: mit der Scheibe <em>&#8220;Requiem&#8221;</em> meldeten sich die Gothic Rocker endlich zurück. Im Mai folgte darüber hinaus mit &#8220;Königreich der Angst&#8221; eine weitere EP.</p>

<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2009/mantus4.jpg" title="Mantus @ Amphi 2009&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic319" >
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<p>Und auf dem Amphi-Festival bot sich heute nun eine ganz besondere Premiere: der erste Live-Auftritt überhaupt in der Geschichte der 1997 gegründeten, 2005 aufgelösten und 2008 wiedervereinten Band!</p>
<p><strong>Mantus</strong> spielten eine (schwarz-)bunte Auswahl an Stücken aus ihrem Repertoire, bei dem natürlich auch der Hit <em>Kleiner Engel flügellos</em> nicht fehlen durfte. Stellenweise sind mir die Songs etwas zu schwülstig, aber im Großen und Ganzen doch ein netter Auftritt des Geschwisterduos Martin und Tina &#8220;Thalia&#8221; Schindler.</p>
<h3>Solar Fake</h3>
<p>Dass Sven Friedrich kein Mensch ist, der sich auf seinen Lorbeeren ausruht oder auf der faulen Haut liegt, das zeigt schon die beträchtliche Anzahl seiner Projekte: nach den legendären <strong>Dreadful Shadows</strong> rockt er außerdem mit der nicht weniger erfolgreichen Band <strong>Zeraphine</strong> &#8211; und auch die Elektronik kommt in seinem Schaffen nicht zu kurz. „Seit vielen Jahren habe ich davon geträumt, Musik zu machen, die ausschließlich elektronisch erzeugt wird“, so kommentiert er <strong>Solar Fake</strong>.</p>
<p>Und <strong>Solar Fake</strong> braucht sich hinter den Erfolgen der <strong>Dreadful Shadows</strong> und <strong>Zeraphine</strong> weiß Goth nicht zu verstecken: das machte die Begeisterung der anwesenden Fans deutlich!</p>
<p>Leider konnte ich dem Auftritt nicht ganz bis zum Schluss beiwohnen, alldieweil ich mich um kurz nach zwei auf den Weg in die Rheinparkhalle zu <strong>Xotox</strong> machte.</p>
<h3>Xotox</h3>

<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2009/xotox1.jpg" title="Xotox @ Amphi 2009&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic321" >
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<p>In der Halle angekommen, erwartete mich zuerst einmal eins: Dunkelheit. Das sollte denn auch bei den nachfolgenden Projekten nicht viel anders werden, sodass die bunten Knicklichter und sonstigen Neonleuchten der Cyberfraktion hier bestens zur Geltung kamen. Generell stand die Rheinparkhalle heute ganz im Zeichen des Elektro.</p>
<p>Als <em>&#8220;Industrial for hyperactive people&#8221;</em> bezeichnet Xotox-Mastermind Andreas Davids sein Projekt, das seit der Gründung vor nunmehr elf jahren zahlreiche Clubkracher wie <em>Eisenkiller</em>, <em>Nothing</em> oder <em>Null</em> verbuchen kann.</p>

<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2009/xotox2.jpg" title="Xotox @ Amphi 2009&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic322" >
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<p>Jeweils ausgestattet mit Mundschutz (den man übrigens in allen Formen und Farben bei zahlreichen Festivalgängern sah &#8211; Angst vor der Schweinegrippe? ;) ) standen Andreas und seine Live-Untertützung hinter ihren Pulten, von denen sie sich denn auch nicht wegbewegten. Das wurde allerdings ausgeglichen durch die Anwesenden vor der Bühne, die die Halle teilweise in einen Dancefloor verwandelten.</p>

<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2009/xotox3.jpg" title="Xotox @ Amphi 2009&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic323" >
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<p class="clear">&nbsp;</p>
<h3>The Birthday Massacre</h3>
<p>Während<strong> Xotox</strong> in der Rheinparkhalle noch ihren letzten Song anstimmten, legten auf der Mainstage bereits die Kanadier von <strong>The Birthday Massacre</strong> los.</p>

<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2009/the-birthday-massacre1.jpg" title="The Birthday Massacre @ Amphi 2009&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic324" >
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<p>Ihrem Anspruch, ein „<em>musikalisch/visuelles Projekt</em>“ zu sein mit dem Ziel, ihre Musik „<em>in einem Gesamtkonzept aus Mode, Bildern und Performance zu integrieren</em>“, wurden sie auch bei diesem Auftritt einmal mehr gerecht.</p>
<p>Rainbow an der Gitarre erschien fast so farbenprächtig, wie es sein Name vermuten lässt: das eine Auge stark lila umrandet, ein schiefes Grinsen aus einem extrem geschminkten Mundwinkel (was fast schon an den Joker denken ließ), dazu &#8211; im gleichen Stil wie alle anderen auch &#8211; ein schwarzes Hemd mit diversen Abzeichen und Aufnähern.</p>

<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2009/the-birthday-massacre2.jpg" title="The Birthday Massacre @ Amphi 2009&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic325" >
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<p>O-En bewies, dass ein Keyboard durchaus nicht immer langweiligerweise irgendwo aufliegen muss, sondern dass man damit auch prima spielen kann, wenn man es in der Vertikalen hält und damit allerhand Verrenkungen anstellt. :o)</p>
<p>Sängerin Chibi legte ein energiegeladenes Auftreten hin und bezog ihre Fans immer wieder in die Show mit ein, indem sie den direkten Blickkontakt zu ihnen suchte.</p>
<p>Fast eine Stunde lang rockten<strong> The Birthday Massacre</strong> ab &#8211; nur auf den Superhit <em>Happy Birthday</em>, den ich gerne einmal live gehört hätte, wartete ich dann leider vergebens.</p>
<h3>Eisbrecher</h3>
<p>Wie jeder Auftritt auf der Mainstage wurde auch derjenige von Eisbrecher angekündigt von Honey (<strong>Welle: Erdball</strong>), der hier die Acts moderierte. Und hier konnte er es sich nicht verkneifen, den grandiosen Sieg von <strong>Welle: Erdball</strong> gegen <strong>Eisbrecher</strong> beim Kickern zu verkünden. ;)</p>

<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2009/eisbrecher1.jpg" title="Eisbrecher @ Amphi 2009&lt;br /&gt;
Foto: Anne Mühlbauer aka neontrauma" class="shutterset_singlepic326" >
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<p>Käpt&#8217;n Alexx und die Seinen nahmens&#8217;s sportlich und ließen sich den Spaß bei ihrem Auftritt nicht nehmen. An den Opener <em>Kann denn Liebe Sünde sein?</em> schloss sich ein knappes Dutzend Songs mit ordentlichem Härtefaktor an, darunter die Hits <em>Schwarze Witwe</em>, <em>Leider</em>, <em>This is Deutsch</em> oder <em>Angst</em>. Yay!</p>
<p>Quasi zeitgleich traten in der Rheinparkhalle <strong>Absolute Body Control</strong> auf.</p>
<h3>Leæther Strip</h3>

<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2009/leather-strip1.jpg" title="Leæther Strip @ Amphi 2009&lt;br /&gt;
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<p>Elektronische Klänge, frisch importiert aus Dänemark: das sind <strong>Leæther Strip</strong>. Wobei &#8220;frisch&#8221; nicht so ganz stimmt, gibt es das Projekt doch seit nunmehr über 20 Jahren und gilt als Begründer eine ganzen Genres.</p>
<p>Claus Larsen zeigte derweil keine Spur von Alter und brachte die Fans während des einstündigen Auftritts souverän zum Tanzen.</p>
<p class="clear">&nbsp;</p>
<h3>Agonoize</h3>
<p>UnzUnzUnz in Schwarz &#8211; das sind <strong>Agonoize</strong>. ;o)</p>

<a href="http://blacklive.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2009/agonoize1.jpg" title="Agonoize @ Amphi 2009&lt;br /&gt;
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<p>Tanzbar mag ein Großteil der Songs sein, auch wenn man sich über den Gehalt deren Texte streiten kann. Wer jetzt ab halb sieben in der brechend vollen Rheinparkhalle war, den störte Letzteres aber nicht weiter.</p>
<p>Sänger Chris variierte die bereits angesprochene Mundschutz-Thematik und trug einen Maulkorb aus Metall. Was die Lichteffekte anbelangt, so setzte man vorwiegend auf die Wirkung von Flashlights, sodass man entweder nichts sah, weil es zu dunkel war, oder man sah nichts, weil man geblendet wurde. Auch gut.</p>
<p>Als ich mich dann wieder auf den Weg zur Mainstage machte, um den Auftritt von <strong>Covenant</strong> nicht zu verpassen, war ich denn auch dankbar für die Frischluft.</p>
<h3>Covenant</h3>
<p>Denn jetzt, um kurz vor sieben, war es denn soweit, dass einer der für mich großartigsten Acts des Festivals auf der Bühne erschien: <strong>Covenant</strong>!<br />
Und auch Petrus schien sich hierauf gefreut zu haben, denn jetzt kam endlich mal die Sonne zum Vorschein. :)</p>

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<p>Über eine Stunde voll feinstem Elektro wurde den Fans hier geboten, und wie bereits beim Amphi-Festival 2008 wusste die schwedische Formation um den sympathischen Sänger Eskil Simonsson, der einmal mehr in hellem Anzug und mit ebensolchem Hut bekleidet war, zu begeistern.</p>
<p>Neben altbekannten und geliebten Hits wie <em>Bullet</em>, <em>Call the Ships to Port</em> oder <em>Ritual Noise</em> gab es denn auch zwei neue Songs zu hören.</p>
<p class="clear">&nbsp;</p>
<h3>Feindflug</h3>
<p>In der Rheinparkhalle folgte mit <strong>Feindflug</strong> der Auftritt einer Band, deren politische Gesinnung nicht zuletzt aufgrund der immer wieder aufgegriffenen Thematik des II. Weltkrieges und dem militärischen Äußeren der Musiker und ihrer uniformierten Anhänger nicht ganz unumstritten ist. Zwar gaben Feindflug mehrere Statements ab, dass das Projekt kein faschistoides Gedankengut vertrete, sondern &#8220;vielmehr deutlich machen [will], dass gerade diese Epoche der Geschichte, den Beginn einer neuen technologischen Kriegsführung darstellt, in der das Individuum zum millionenfachen Opfer wurde/wird&#8221; &#8211; aber ob hier nicht doch eher mit Schlagworten und Symbolik kokettiert wird?</p>

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<p>So lief während der Show im Hintergrund der Bühne eine Videoprojektion mit Kriegsbildern, die Instrumente waren mit Tarnnetzen behängt und beim Outfit durften Gasmaske und Kopfbedeckung im Militärlook nicht fehlen.</p>
<p>Im Verlauf des Aufritts passierte es dann: von der Decke der löste sich auf einmal ein ungefähr zwei Quadratmeter großes Stück Putz und krachte herunter. Zum Glück ist niemandem dabei etwas passiert, aber die Halle musste nun natürlich erst einmal gesperrt werden.</p>
<p>Wie es mit dem Auftritt von<strong> Laibach</strong> aussah, der sich hier ja an Feindflug anschließen sollte, war zunächst ungewiss. Schließlich traten sie dann gegen Mitternacht mit rund zwei Stunden Verspätung im Theater auf und für den nächsten Tag wurde bekanntgegeben, dass die für die Rheinparkhalle anberaumten Konzerte ins Theater verlegt würden. Klasse, dass die Veranstalter so schnell eine Lösung gefunden haben und keiner der Auftritte abgesagt werden muss!</p>
<h3>Fields of the Nephilim</h3>

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<p class="clear">&nbsp;</p>
<p>Auf der Mainstage sorgten zunächst jedoch die <strong>Fields of the Nephilim</strong> als Headliner für jede Menge Jubel, vornehmlich unter der etwas älteren Generation.<br />
Für die Ansage dieser Formation wählte Honey übrigens einen Freiwilligen aus dem Publikum aus, der die Bühne erklomm und die <strong>Fields</strong> ausgesprochen souverän ankündigte.</p>
<p>Der Auftritt der Fields war wie erwartet großartig, und dass nicht nur ich diesen Eindruck hatte, zeigten die Reaktionen der Fans sehr deutlich. Klasse! :o)</p>
<p class="clear">&nbsp;</p>
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