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	<title>BlackLive &#124; Online-GothicMagazin &#187; Heimataerde</title>
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	<description>BlackLive bietet euch Konzertberichte &#38; -fotografie, Szenenews, Tourdaten, Rezensionen, Artikel über sinistre Locations, Kunst &#38; Kultur und vieles mehr.</description>
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		<title>Castle Rock 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 19:18:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neontrauma</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das mittlerweile zum Kultfestival avancierte Mülheimer Castle Rock geht 2010 in seine nunmehr 11. Runde und kann auch im kommenden Jahr wieder einmal mit einer Top-Besetzung aufwarten, die die Herzen der Anhänger schwarzromantischer Rockmusik und brachialdüsterer Klänge einmal mehr höher schlagen lässt! Wie auch im Vorjahr zweitägig, werden die Tore zum Schloss Broich am 4. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das mittlerweile zum Kultfestival avancierte Mülheimer Castle Rock geht 2010 in seine nunmehr 11. Runde und kann auch im kommenden Jahr wieder einmal mit einer Top-Besetzung aufwarten, die die Herzen der Anhänger schwarzromantischer Rockmusik und brachialdüsterer Klänge einmal mehr höher schlagen lässt!</p>
<p>Wie auch im Vorjahr zweitägig, werden die Tore zum Schloss Broich am 4. und 5. Juni 2010 für folgende Bands geöffnet:</p>
<ul>
<li><strong>Letzte Instanz</strong></li>
<li><strong>Eisbrecher</strong></li>
<li><strong>Megaherz</strong></li>
<li><strong>Diary of Dreams</strong></li>
<li><strong>Mono Inc.</strong></li>
<li><strong>Krypteria</strong></li>
<li><strong>Heimataerde</strong></li>
<li><strong>The Vision Bleak</strong></li>
<li><strong>Seelenzorn</strong></li>
<li><strong>Eden weint im Grab</strong></li>
<li><strong>The Flaw</strong></li>
</ul>
<h3>Eisbrecher</h3>
<p>&#8230; und wieder wird es kalt auf Schloss Broich!<br />
<strong>Eisbrecher</strong> nehmen erneut Kurs auf Mülheim an der Ruhr und werden mit neuem Album im Gepäck wieder einmal trip-rocken, was das Zeug hält und deutlich machen, dass sie zu Recht einer der Abräumer der vergangenen Festivalsaison waren &#8211; nicht nur beim <strong>Castle Rock</strong>, aber da besonders. Hinter dem Namen <strong>Eisbrecher</strong> verbergen sich zwei Münchner, die zusammen schon eine recht erfolgreiche Karriere bei<strong> Megaherz</strong> hinter sich haben. Namentlich sind das Alexx Wesselsky (Gesang) und Noel Pix (Gitarre/Keys/Programming). Den Sound von <strong>Eisbrecher</strong> beschreiben die beiden als modernen, elektronischen Trip-Rock, was so ziemlich alles und gar nichts bedeuten kann. ;-) Im Vordergrund steht nach wie vor Alexx&#8217; tiefe, charismatische Stimme, die Noels Kompositionen perfekt in Szene setzt.<br />
Weitere Infos unter: <a title="Webseite von Eisbrecher" href="http://www.eis-brecher.com">www.eis-brecher.com</a></p>
<h3>Letzte Instanz</h3>
<p>Die <strong>Letzte Instanz</strong> wieder auf Schloss Broich &#8211; undd ie Gratwanderung zwischen Pop, Gotik-Rock, Klassik und Metal geht weiter! Seit mehr als 10 Jahren gibt es die <strong>Letzte Instanz</strong>, ein Weg voll von musikalischen Entwicklungen. Ihrem Ziel sind die Jungs dabei immer treu geblieben. Lyrische deutsche Texte treffen auf klassische Streicher-Arrangements und Rockmusik am Puls der Zeit &#8211; ein Pool für nahezu unbegrenzte musikalische Möglichkeiten. Tabus gab es dabei kaum, die <strong>Letzte Instanz</strong> verstand sich von Anfang an als Chamäleon. Kontinuität kommt dabei aus dem Wandel und dass die <strong>Letzte Instanz </strong>hiermit den offensichtlich richtigen Weg eingeschlagen haben, lässt sich aufgrund ihrer Charterfolge beileibe nicht wegdiskutieren. Getreu ihrem aktuellen Album <em><strong>&#8220;Schuldig&#8221;</strong></em> bekennen auch wir vom <strong>Castle Rock</strong>-Team uns schuldig, die Band auf ihrem Weg nach oben kontinuierlich begeltet zu haben.<br />
Weitere Infos: <a title="Webseite der Letzten Instanz" href="http://www.letzte-instanz.de">www.letzte-instanz.de</a></p>
<h3>Megaherz</h3>
<p>Getrost kann man <strong>Megaherz</strong>, deren Bestehen bereits 15 Jahre zurückreicht, als eine der Bands nennen, die den Begriff &#8220;neue deutsche Härte&#8221; mitgeprägt haben. 12 Jahre nach ihrem Debut <strong><em>&#8220;Wer bist Du?!&#8221;</em></strong> kehren die Münchner nun in neuem LineUp zurück, mit ihrem bereits 6. Album, welches direkt auf Platz #31 in die Charts einstieg &#8211; der erfolgreichste Einstieg der Bandgeschichte. <strong>Megaherz</strong> haben in ihrer langen Geschichte schon viel erreicht: fünf Alben, die sich über 150.000 mal verkauft haben und Tourneen mit Szenegrößen wie <strong>Motörhead</strong>, <strong>The Cure</strong>, <strong>Deep Purple</strong>, und vielen anderen mehr sprechen für sich!<br />
Weitere Infos: <a title="Webseite von Megaherz" href="http://www.megaherz.de">www.megaherz.de</a></p>
<h3>Diary of Dreams</h3>
<p><strong>Diary of Dreams</strong> zählen mittlerweile zu den bemerkenswerten Ausnahmeerscheinungen, die es mit ihren hochqualitativen Alben und großartigen Liveauftritten geschafft haben, sich an die Spitze der deutschen Wave-Bewegung zu setzen.<br />
Wenn <strong>Diary of Dreams</strong> ein neues Album veröffentlichen, horcht man auf. Ihre Alben sind mehr als nur Musik &#8211; es sind kleine Kunstwerke. Mit ihrer aktuellen Scheibe <em><strong>(if)</strong></em> hat sich nunmehr das neunte Kapitel ihres Traumtagebuchs geöffnet und bereits nach wenigen Tönen einmal mehr bewiesen, dass diese Band es auf eine unverwechselbare Art und Weise versteht, sich mit jedem Album neu zu erfinden und sich gleichzeitig doch immer selbst treu zu bleiben. Die Klangwelten auf <em><strong>(if)</strong></em> klingen schlicht atemberaubend und sind voller Melodien, die so ehrlich, zart undaußergewöhnlich sind, dass einem beim Hören ein kalter Schauer über den Rücken läuft. Das stilistische Spektrum umfasst alle Klangfarben, die man an <strong>Diary of Dreams</strong> so sehr schätzt, und doch ist da etwas Neues, etwas Frisches in ihrem neunten Werk, das von einer erhabenen Reife zeugt &#8211; ein ganz neues Kapitel eben. Den Beweis, dass träumerische Keyboard-Passagen und filligrane Melodiebögen einer aufwendigen und energiegeladenen Bühnenperformance nicht entgegenstehen, werden <strong>Diary of Dreams</strong> bei ihrem dritten Gastspiel (nach 2001 und 2004) auf dem diesjährigen <strong>Castle Rock</strong> antreten.<br />
Weitere Infos: <a title="Webseite von Diary of Dreams" href="http://www.diaryofdreams.de">www.diaryofdreams.de</a></p>
<h3>Mono Inc.</h3>
<p>Dass stimmiger, düsterer und atmosphärischer GothicRock nicht zwangsläufig aus Skandinavien stammen muss, sondern auch in heimatlichen Gefilden zu finden ist, beweisen die sympathische Hamburger Band Mono Inc. Wir freuen uns sehr, dass <strong>Mono Inc.</strong> auch für 2001 unserer Einladung gefolgt sind, um unser ehrwürdiges Schloss Broich zu rocken. Mit ihrem aktuellen Album <em><strong>&#8220;Voices Of Doom&#8221;</strong></em> starten sie nunmehr den ultimativen Angriff auf die Tanzflächen der Düstertempel! Mit atemberaubenden Schlagzeugmomenten, großartigen Basslines, mächtigen Gitarrenwänden, schönen Keyboardeinlagen sowie einnehmendem Gesang gehören <strong>Mono Inc.</strong> zu den Ausnahmeerscheinungen in Sachen düsterer Rockmusik. Wir dürfen gespannt sein, wie <strong>Mono Inc.</strong> ihre Version des dunklen Rocks, den sie durch flotte Nummern, pathetische Stampfer oder zerbrechliche Balladen zelebrieren, auf dem <strong>Castle Rock 11</strong> präsentieren werden.<br />
Weitere Infos: <a title="Webseite von Mono Inc." href="http://www.mono-inc.com">www.mono-inc.com</a></p>
<h3>Krypteria</h3>
<p>Gerade einmal vier Jahre ist es her, dass das Debüt der deutsch-koreanischen Formation <strong>Krypteria</strong> auf den Markt kam &#8211; vier Jahre, in denen die Truppe um Frontfrau Ji-In Cho Einiges erlebt haben. Gold für die erste Single zugunsten der Tsunami-Opfer 2005, Touren als Support für <strong>Deep Purple</strong> und <strong>Subway To Sally</strong>, die WM-Fan-Hymne für die koreanische Fußballnationalmannschaft, TV- und Live-Shows in Europa, Amerika und Asien, &#8230;<br />
Hinter <strong>Krypteria</strong> verbergen sich die drei langjährigen Weggefährten Chris Siemons (Gitarre), Frank Stumvoll (Bass) und S.C. Kuschnerus (Schlagzeug), die schon vor über einer Dekade zusammen in einer Band gespielt haben und anschließend als Produzent, Studiomusiker und Musical-Bösewicht Erfolge feiern konnten. Komplettiert wird der Vierer von Sängerin Ji-In, einer bezaubernden Schönheit koreanischerAbstammung, die in Köln Klavier und Gesang studiert hat. Die temperamentvolle Frontfrau verkörpert mit ihrer variablen Stimme die verschiedensten Charaktere &#8211; vom unschuldigen Engel über die mächtige Walküre bis zum lasziven Vamp &#8211; und glänzt zudem mit gefühlvollem Pianospiel. Derart beflügelt, machten sich <strong>Krypteria</strong> an die Arbeiten zum brandneuen Album <em><strong>My Fatal Kiss</strong></em>, das mit noch mehr Überraschungen, Wucht und Emotionen aufwartet. Dieses heiß ersehnte und mit Blut, Schweiß, Tränen und Leidenschaft erschaffene Werk hat am 28. August 2009 endlich das Licht der Welt erblickt, die nächste Evolutionsstufe des Vierers gezündet und wartet sehnsüchtig darauf, beim <strong>Castle Rock</strong> präsentiert zu werden.<br />
Weitere Infos: <a title="Webseite von Krypteria" href="http://www.krypteria.de">www.krypteria.de</a></p>
<h3>Heimataerde</h3>
<p>Das 2004 gegründete Studioprojekt <strong>Heimataerde</strong> hat nach drei Jahren und vier international höchst erfolgreichen Tonträgern dem immer lauter werdenden Ruf nach Live-Shows nachgegeben und sich zuerst auf dem WGT 2007 dem Publikum präsentiert. Seither stieg die Nachfrage nach Konzerten der Band rasant an. Mit ihren Auftritten sind <strong>Heimataerde</strong> mittlerweile auf den großen europäischen Festivals begeistert aufgenommen worden und haben das Publikum in den Bann ihrer Kreuzritter-Oper gezogen. <strong>Heimataerde</strong> gruppiert sich um DJ Ash, den Spiritus Rektor der Musik und der Geschichte, die auf den Alben des Projekts von dem untoten Tempelritter Ashlar handelt. Dessen dunkle Irrfahrten durch Wahnsinn und Krieg der Kreuzzüge prägen die Mischung aus tanzbarem Dark Elektro und archaischen Musikelementen.<br />
<strong>Heimataerde</strong> ist keine Spielmannskapelle, sondern bringt mit den Mitteln des Industrial und EBM eine finstere Zeit ins Leben zurück. Die Presse ordnete diesen bisher noch nie da gewesenen Stil, der sich durch eine wundervolle Eingängigkeit auszeichnet, in die neu geschaffene Sparte &#8220;Industrial / Medieval&#8221; ein.<br />
Weitere Infos: <a title="Webseite von Heimataerde" href="http://www.heimataerde.de">www.heimataerde.de</a></p>
<h3>The Vision Bleak</h3>
<p><strong>The Vision Bleak</strong> spielen atmosphärischen Metal mit Einflüssen aus Gothic, Doom und Symphonic Metal und bezeichnen ihren Stil als Horror Metal. Textlichund musikalisch orientieren sich <strong>The Vision Bleak</strong> an Horrorfilmen und gängiger Horrorliteratur, aus denen Themen, Textpassagen und Samples verwendet werden. Die charakteristische ruhige, aber gleichzeitig lauernde, sich in ihrer Spannung steigernde Atmosphäre, die das textliche Konzept untermalt, wird durch teilweise abwechselnde Akustik-, Piano- und Orchesterpassagen mit harten, bruchstückhaften, aber rhythmisch sehr eingängigen Gitarrenriffs sowie dem Einweben von Musikthemen aus Horrorfilmen und Sprachsamples geschaffen. In Verbindung dazu werden durchgehende orchestrale Hintergrundtöne eingesetzt. Das alte Gemäuer des Schlosses Broich dürfte somit den perfekten Rahmen für den von <strong>The Vision Bleak</strong> kreierten Musikstil bilden.<br />
Weitere Infos: <a title="Webseite von The Vision Bleak" href="http://www.the-vision-bleak.de">www.the-vision-bleak.de</a></p>
<h3>Seelenzorn</h3>
<p>Das sechsköpfige Projekt um den charismatischen Frontmann Jens Clemens, <strong>Seelenzorn</strong>, macht hookline-orientierte Musik zwischen Elektropop und Industrialmetal. Die Wurzeln von <strong>Seelenzorn</strong> liegen in der schwarzen Szene, ohne sich Einflüssen von außen zu verschließen. Zwischen EBM-, Metal-, Gothic- und Industrial-Elementen entsteht eine tanzbare Mischung, die die Tanzflächen in den Clubs im In- und Ausland füllt. Eingängige Songstrukturen, deutschsprachige Texte im Spannungsfeld von Angst und Zorn sowie eine sehr charismatische Bühnenshow haben <strong>Seelenzorn</strong> schnell über den Insiderstatus hinauswachsen lassen. Haufenweise positive Presse wie &#8220;Best unsigned Band&#8221; im Gothic-Magazin, diverse Sampler-Beiträge, zahlreiche nationale und internationale Auftritte sowie erste Plätze bei Webradios und bei Publikumsabstimmungen von Festivals ließen <strong>Seelenzorn</strong> zu einer festen Szenegröße avancieren. Hinter diesen Erfolgsmeldungen stecken viel Arbeit, der Glaube an die eigene musikalische Vision und das Teamwork von sechs Musikern, die jeder für sich schon weit mehr als 10 Jahre Musik-Erfahrung mit sich bringen.<br />
Weitere Infos: <a title="Webseite von Seelenzorn" href="http://www.seelenzorn.com">www.seelenzorn.com</a></p>
<h3>Eden weint im Grab</h3>
<p>Neue Impulse setzen zu wollen, avantgardistisch und innovativ zu sein, scheint in der Musikkultur der<br />
Gegenwart nur noch für wenige Bands ein Antrieb zu sein. Zu unsicher ist der Markt und zu risikobehaftet eine Veröffentlichung fernab der Erwartungen von Plattenfirmen, Magazinen, Radiostationen und DJs. Alexander Paul Blake, kreativer Kopf des Berliner Projektes <strong>Eden weint im Grab</strong> (kurz: EwiG), gehört glücklicherweise nicht zu jenen Künstlern, die ihre Werke unreflektiert in den Himmel loben &#8211; denn er ist sich bewusst, dass die musikalischen Darbietungen seines Projektes durchaus polarisieren können. Musikalisch erweisen sich <strong>Eden weint im Grab</strong> als Grenzgänger zwischen Gothic und DarkMetal. Wesentlicher Bestandteil ihres Sounds ist die Poesie, die finster und melancholisch die Instrumente überschattet und durch grandiose Vocals vorgetragen wird. Es bedarf nur weniger Momente, um festzustellen, dass <strong>Eden weint im Grab</strong> einfach erfrischend anders sind&#8230;<br />
Weitere Infos: <a title="Webseite von Eden weint im Grab" href="http://www.edenweintimgrab.de">www.edenweintimgrab.de</a></p>
<h3>The Flaw</h3>
<p>Längst zählen Female Vocals im Bereich der hart und düster rockenden Musikwelt zum alltäglichen Erscheinungsbild. Und auch wenn Verkaufszahlen in der Regel sehr wenig über tatsächlich vorhandene Qualitäten aussagen, orientiert sich das Gros des Nachwuchses an den Big Names der Szene und schippert samt Operngeträller und Elfengejodel identitätslos im Fahrwasser der Topseller. Ganz anders bei <strong>The Flaw</strong> aus dem Ruhrgebiet, die sich glücklich schätzen können, mit Alexandra Leu eine absolute Ausnahmekönnerin am Mikro zu haben. Statt Tarja Turunen, Christina Scabbia oder Sharon den Adel heißen die deutlich hörbaren Referenzen und Anhaltspunkte hier PJ Harvey, Tori Amos oder Loreena McKennitt. Mit unglaublicher Intensität und emotionalem Tiefgang entführt sie die Hörer in Klangsphären fernab der gesichtslosen Massenware, wie sie von der Musikindustrie zur Zeit immer noch im Akkord veröffentlicht wird. <strong>The Flaw </strong>beweisen ein außerordentliches Gespür für den Wandel zwischen gefühlvollen Klangwelten, Doublebass-Attacken, düster-melodiösem Tiefgang und opulenten Riffwänden. Freuen wir uns gemeinsam auf einen fulminanten Auftakt des Festivals mit <strong>The Flaw</strong>!<br />
Weitere Infos: <a title="Webseite von The Flaw" href="http://www.theflaw.de">www.theflaw.de</a></p>
<h3>Tickets</h3>
<p>Der Vorverkauf startete am 1. Dezember 2009.<br />
Eintrittskarten werden an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich sein.</p>
<p><strong>Tagesticket Freitag:</strong> 18,00 € zuzüglich Vorverkaufsgebühr<br />
<strong>Tagesticket Samstag:</strong> 25,00 € zuzüglichVorverkaufsgebühr<br />
<strong>Kombiticket Freitag &amp; Samstag: </strong> 38,00 € zuzüglich Vorverkaufsgebühr</p>
<p>Tickets erhaltet ihr auch bei:<br />
Extratix &#8211; HeadlineConcerts -  Ticket 69</p>
<p>Da angesichts der hochkarätigen Besetzung des Festivals, wie in den Vorjahren, mit einer ausverkauften Location zu rechnen ist, wird empfohlen, sich frühzeitig Tickets im Vorverkauf zu sichern.</p>
<p>Weitere Infos erhaltet ihr unter <a title="Castle Rock" href="http://www.castlerock-festival.de">www.castlerock-festival.de</a>.</p>
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		<title>M&#8217;Era Luna 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 11:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neontrauma</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seltsame Wetterphänomene über dem Flugplatz Hildesheim-Drispenstedt: in der an sich lauen Abendbrise bildet sich eine geballte Hitzewolke, ist die Luftfeuchtigkeit fast greifbar, vibrieren Luft und Erde. Und laut ist es! &#8220;Invaders &#8211; must &#8211; die!&#8221;, brüllt der Mann auf der Bühne in sein Mikro, und Tausende Fans reißen die Hände in die Höhe und springen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seltsame Wetterphänomene über dem Flugplatz Hildesheim-Drispenstedt: in der an sich lauen Abendbrise bildet sich eine geballte Hitzewolke, ist die Luftfeuchtigkeit fast greifbar, vibrieren Luft und Erde. Und laut ist es!<em> &#8220;Invaders &#8211; must &#8211; die!&#8221;</em>, brüllt der Mann auf der Bühne in sein Mikro, und Tausende Fans reißen die Hände in die Höhe und springen, tanzen, kreischen &#8211; keine Frage, der Headliner <strong>The Prodigy</strong> am Sonntagabend war der klare Höhepunkt des diesjährigen <strong>M&#8217;Era Luna</strong>-Festivals!</p>
<p>Aber fangen wir vorne an: wie so viele der insgesamt rund 23.000 Besucher kamen wir bereits am Freitagnachmittag an, um uns einen guten Zeltplatz zu sichern und Zelt samt Pavillon aufzubauen. Nach getaner Arbeit durfte denn auch die Belohnung in Form eines kühlen Biers nicht fehlen &#8211; klasse, dass Beck&#8217;s als der Sponsor des <strong>M&#8217;Era Luna</strong> seine 0,5er-Dosen für einen Euro anbot!</p>
<p>Gegen Abend erwachte das mittelalterliche Dorf zum Leben, wo in romantischem Fackelschein nebst diversen kulinarischen Köstlichkeiten wie Falafel und Met auch viel Unterhaltung geboten wurde: beim Mäuseroulette konnte man sein Glück versuchen und darauf hoffen, dass die Maus in dasjenige Haus huschen würde, auf das man seinen Taler gesetzt hatte. Jongleure mit brennenden Fackeln ließen sich bewundern, und während am Himmel ein fast kreisrunder Blutmond aufstieg, traute Bruder Ignatius verliebte Pärchen in mittelalterlicher Manier zu Mann und Frau &#8211; na, zumindest für die nächsten 24 Stunden. ;-)</p>
<p>Nicht nur die Party im Discohangar lud zum Einstimmen auf das Festivalwochenende, auch quer über den Campingplatz wurde kräftig gefeiert. Selbst der Tod ließ sich das Spektakel nicht entgehen und kurvte in Form eines Skeletts auf einem ferngesteuerten kleinen Truck durch die Menge. ;-)</p>
<h3>Samstag, 8. August 2009</h3>
<p>Am Samstagvormittag öffnete dann das Festivalgelände seine Tore. Bevor es um elf Uhr auf der Mainstage mit <strong>No More</strong> bzw. um zwanzig nach elf im Hangar mit <strong>Heimataerde</strong> losging, blieb noch etwas Zeit zum Bummeln über das ausgedehnte Shopppingareal. Von Kleidung und Accessoires über gothische Wohnungseinrichtung bis hin zu Fetisch/SM und Bandmerchandise war alles vertreten.</p>
<p>Die Kieler PostPunk-Formation <strong>No More</strong>, die sich 2006 zwanzig (!) Jahre nach ihrer Auflösung wiedervereint hatte, begrüßte das <strong>M&#8217;Era Luna</strong> unter anderem mit ihrem Hit <em>Suicide Commando</em> (der übrigens bei der Namensgebung der gleichnamigen Band Pate stand). Im Hangar bewiesen währenddessen <strong>Heimataerde</strong>, dass mittelalterliche Instrumente sehr wohl mit hartem Elektro zusammengehen können.<em><br />
&#8220;Welcome to our breakfast show!&#8221;</em> Die <strong>Whispers In The Shadow</strong> rockten auf der Mainstage und bewiesen Humor bei den Ansagen: <em>&#8220;I hope you&#8217;ll like our music, buy lots of records and make us rich as hell!&#8221;</em><br />
Auf <strong>Krypteria</strong> durften schon all jene Festivalbesucher aufmerksam geworden sein, die am Stand des <strong>Sonic Seducers</strong> eine der kultigen kostenlosen Stofftaschen ergattert hatten, wurde auf selbigen doch das im August erscheinende neue Album <strong>&#8220;<em>My Fatal Kiss&#8221;</em></strong> beworben. Hiervon gab es denn auch gleich einige Stücke zu hören: den Kracher <em>For you I&#8217;ll bring the Devil down</em> und zum Abschluss <em>My Fatal Kiss</em>. Tolle Stücke, die der VÖ des Albums gespannt entgegenblicken lassen!</p>
<p><strong>Lola Angst</strong> brachten den ohnehin schon stickigen Hangar zum Kochen: <em>&#8220;Ich will euch tanzen sehen, es ist euer Wochenende!&#8221;</em><br />
Draußen auf der Mainstage sahen wir uns die <strong>Letzte Instanz</strong> und später <strong>Oomph!</strong> an. Beide Acts spielten weitestgehend ihr bekanntes, festivaltaugliches Best Of&#8230; der Neuling erfreut sich so natürlich an einem leichten Zugang zu ihrer Musik, der geneigte Kenner hingegen würde sich eher etwas Neues zur Abwechslung wünschen. Mit <em>Sandmann</em> präsentierten Dero und die Seinen allerdings ein relativ neues Stück, das die Kinderarmut in Deutschland anprangert.<br />
Auch <strong>Welle: Erdball</strong> bewiesen wieder einmal Engagement und so appellierte Honey, wie bei jedem Auftritt, zum Unterzeichnen der ausliegenden Petitionen zum Tierschutz. Die <span style="text-decoration: line-through;">Show</span> Sendung von <strong>Welle: Erdball</strong> brachte altbekannte und geliebte Klassiker wie <em>23</em>, <em>Plastique</em> oder <em>Wo kommen all die Geister her</em> mit sich, und traditionell durften Accessoies wie die auf&#8217;s Publikum losgelassenen Papierflieger (<em>Starfighter F-104G</em>), riesigen roten Luftballons (<em>Schweben, fliegen und fallen</em>) oder das große Ölfass (<em>Arbeit adelt</em>) nicht fehlen. Zusammen mit <strong>The Prodigy</strong> für mich der Höhepunkt des <strong>M&#8217;Era Luna</strong>s 2009!<br />
Nur das endlos lange Geschiebe beim Verlassen des Hangars war weniger schön, weil gleichzeitig die <strong>Zeraphine</strong>-Fans hinein wollten; hier wären getrennte Ein- und Ausgänge sicherlich eine Erleichterung.</p>
<p><strong>Heppner</strong>, <strong>Apocalyptica</strong> und <strong>Nightwish</strong> traten allesamt auf der Mainstage auf, und der guten Akustik sei Dank musste man sich nicht im Bühnenbereich aufhalten, um in den vollen Genuss der Klänge zu kommen. So schlenderten wir noch einmal ausgiebig durch den Shoppingbereich, hatten anbetrachts der großen Bandbreite einige Entscheidungsschwierigkeiten bei der Wahl des Abendessens und ließen den Tag später denn gemütlich vor dem Zelt sitzend ausklingen.<br />
<strong>Nightwish</strong> lieferten (trotz zwischenzeitlicher technischer Probleme) ohne Frage eine tolle Show ab, wenngleich die alten &#8220;Tarja-Stücke&#8221; neu eingesungen meiner Meinung nach den Originalen nicht das Wasser reichen können.</p>
<h3>Sonntag, 9. August 2009</h3>
<p>Der Sonntag ging für uns mit <strong>Scream Silence</strong> auf der Mainstage los, die mir gut gefielen. <strong>Zeromancer</strong> waren natürlich wie zu erwarten ein richtiger Kracher, und wer hier nach nicht wach war, war selber schuld. :o)<br />
<strong>Schelmish</strong> spielten Mittelalter-Rock, der stellenweise stark an <strong>In Extremo</strong> denken ließ, und so kamen auch die mittelalterlich gewandeten Festivalbesucher auf ihre Kosten.</p>
<p><strong>L&#8217;Âme Immortelle</strong> sind nicht so ganz mein Fall, und dass die <strong>Crüxshadows</strong> auf <em>Marilyn my Bitterness</em> verzichteten, ließ den Auftritt irgendwie nur halbfertig erscheinen, der Rest war trotzdem fein. Rogue verbrachte gefühlt mehr Zeit in der Menge und auf den Bühnenaufbauten als auf der Bühne selber.</p>
<p>Am Spätnachmittag zogen am Himmel dann dunkle Wolken auf, die nichts Gutes verhießen. Aber: toi toi toi, es blieb trocken! Umso erstaunlicher, als dass wir später in den Nachrichten erfuhren, dass es im Landkreis Hildesheim zu so starken Unwettern gekommen war, dass ein sonst 30cm tiefer Bach plötzlich auf zweieinhalb Meter anschwoll und das Wasser teilweise einen Meter hoch auf den Straßen stand.</p>
<p>Während sich im Hangar<strong> IAMX</strong> die Ehre gaben und die Fans begeisterten, spielten auf der Mainstage <strong>Subway To Sally</strong> eine bunte Mischung aus ihrem Repertoire. Und klar, dass am Ende <em>Julia und die Räuber</em> nicht fehlen durften: <em>Blut, Blut, Räuber saufen Blut&#8230;</em> :o)</p>
<p>Und dann&#8230; ja, dann war es kurz vor neun und mit leichter Verspätung betraten <strong>The Prodigy</strong> die Mainstage&#8230;</p>
<p>Fazit: ein großartiges Festivalwochenende mit viel Spaß, das durch ein tolles LineUp, gute Organisation (vor allem: genügend Toiletten, Duschen und Trinkwasserspender) und ein angenehmes, friedliches Publikum glänzte.<br />
Bis zum nächsten Jahr!</p>
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		<title>Blackfield-Festival 2008: Sonntag</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 01:50:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[Hier findet ihr die Berichte von Freitag und Samstag.] Der dritte und somit letzte Tag des Blackfield-Festivals 2008 präsentierte sich zunächst mit einem Wetter wie aus dem Bilderbuch: Sonnenschein, tiefblauer Himmel und Schäfchenwolken. Im Laufe des Nachmittags bedeckte sich der Himmel jedoch zusehends, es wurde windig und somit relativ frisch. Den Anfang machten pünktlich um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Hier findet ihr die Berichte von <a title="Festivalbericht: Blackfield 2008 - Freitag" href="http://blacklive.de/konzertberichte/blackfield-festival-2008-freitag-4-juli.php">Freitag</a> und <a title="Festivalbericht: Blackfield 2008 - Samstag" href="http://blacklive.de/konzertberichte/blackfield-festival-2008-samstag.php">Samstag</a>.]</p>
<p>Der dritte und somit letzte Tag des <strong>Blackfield-Festivals 2008</strong> präsentierte sich zunächst mit einem Wetter wie aus dem Bilderbuch: Sonnenschein, tiefblauer Himmel und Schäfchenwolken. Im Laufe des Nachmittags bedeckte sich der Himmel jedoch zusehends, es wurde windig und somit relativ frisch.</p>
<p>Den Anfang machten pünktlich um 12 Uhr die drei Herren von <strong>Solitary Experiments</strong>, die die Anwesenden – derer es heue mehr waren als gestern um diese Zeit &#8211; mit ihrem harten EBM wachwerden ließen.<br />
Während ihres halbstündigen Auftrittes heizten <strong>Solitary Experiments</strong> ihren Fans mit<em> &#8220;No Surrender&#8221;</em>, <em>&#8220;Delight&#8221;</em>, <em>&#8220;Road To Horizon&#8221;</em>, <em>&#8220;Rise And Fall&#8221;</em>, <em>&#8220;Pale Candle Light&#8221;</em> und schließlich <em>&#8220;Seele bricht&#8221;</em> ein.</p>
<p>Anschließend war es Zeit für einen relativ krassen Stilwechsel – von Synthesizern zu Dudelsäcken: die Mittelaltercombo <strong>Schelmish</strong> bediente diejenigen Besucher, die es eher traditionell mochten und historische Instrumente dem Elektro vorzogen.<br />
<strong>Schelmish</strong> sind für ihre derbe, freche Art bekannt, und so sorgen Dextro und die Seinen auch hier für Begeisterung und Lachen während der Ansage: großes Gelächter brach aus, als Dextro zeigte, was ein zünftiger Mittelaltermusiker unterm Rock trägt: einen knallroten Tanga mit einer grinsenden Teufelsfratze aus Plüsch vorne dran.</p>
<p>Mit den darauffolgenden Jungs von <strong>Reaper</strong> ging es wieder zurück in den elektronischen Bereich. Den langhaarigen Mastermind Vasi Vallis kannte man bereits von <strong>Frozen Plasma</strong> und <strong>NamNamNulu</strong>, ehe er vor drei Jahren beschloss, ein weiteres Projekt auf die Beine zu stellen.<br />
„Wer von euch ist über 30?“, erkundigte sich Vasi denn – etliche Arme gingen in die Höhe &#8211; „&#8230; und wer ist so ehrlich und über 35?“ &#8211; und immernoch stand Herr Vallis nicht alleine da. ;-)<br />
Seiner Energie tun diese ganzen Projekte und das hohe Alter ;-) jedoch nicht den geringsten Abbruch, sodass man einen Auftritt voller tanzbarer Power bestritt.</p>
<p>Zwanzig Minuten Zeit, vom Tanzen Luft zu holen und an einem der diversen Stände etwas zu trinken zu organisieren, ehe es abermals hieß, eine kleine Zeitreise zu unternehmen: <strong>Heimataerde</strong> bedienen sich der Thematik der Tempelritter und des Vampirismus, kleiden sich dementsprechend in Kettenhemden und weiße Gewänder mit rotem Tatzenkreuz – und setzen ihre Stücke dann überraschenderweise elektronisch und eindeutig clubtauglich um: also quasi Party während der Inquisition. Wohltuend aus dem Rahmen fallend!<br />
So verwundert es nicht, dass die Show mitsamt passender Bühnendekoration beim Publikum wunderbar ankam.</p>
<p><strong>Assemblage 23</strong>, das Soloprojekt von Tom Shear, ist dem geneigten Elektrojünger mit Sicherheit ein Begriff. Dementsprechend fieberten viele der Festivalbesucher diesem Auftritt entgegen, der die einzige Open Air-Show dieses Jahres in Deutschland darstellte.<br />
Zusammen mit zwei weiteren Musikern, die <strong>Assemblage 23</strong> beim Live-Auftritt unterstützten, präsentierte Herr Shear seinen Fans Hits wie <em>„Sorry“</em> oder <em>„Naked“</em>.</p>
<p>Am späteren Nachmittag sollten die Anhänger des harten EBM einmal mehr voll und ganz auf ihre Kosten kommen: mit <strong>Spetsnaz</strong> betrat eine der energiegeladensten und aggressivsten Formationen dieses Genres die Bühne, die die Härte mit sicherem Gespür mit melodischen Elementen zu einer durchschlagenden Mischung zu verbinden weiß.<br />
Der Platz vor der Bühne war dicht bevölkert von tanzenden und feiernden Fans, viele von ihnen mit <strong><em>Deadpan</em></strong>-Shirt bekleidet, dem Titel der zuletzt erschienen Scheibe.</p>
<p>Ein Heimspiel stellte ihr Auftritt für die Jungs von <strong>[:SITD:]</strong> dar, die schließlich aus dem Ruhrgebiet stammen und von dort aus die Tanzflächen der Clubs in Deutschland und der ganzen Welt (!) erobert haben.<br />
Anbetrachts des sommerlichen Wetters lag Sänger Carsten mit seiner Wollmütze genaaauuu richtig, aber da kann man schließlich nichts machen – Markenkennzeichen sind eben temperaturunabhängig. ;-)<br />
Erwartungsgemäß schlug der Act stimmungsmäßig wie eine Bombe ein, und bei Songs wie dem großartigen <em>„Snuff Machinery“</em> oder <em>„Richtfest“</em> befand sich nicht nur auf dem Platz vor der Bühne alles in Bewegung. Auch auf den gut gefüllten Treppen des Amphitheaters saß kaum jemand still – kein Wunder!<br />
Nach 50 Minuten Party pur fand man sich schweißgebadet, mit dem ein oder anderen Ohrwurm und vollends glücklich wieder.</p>
<p>Dass die Show von den aus Florida stammenden <strong>Crüxshadows</strong> eines der Highlights des <strong>Blackfield-Festivals</strong> werden würde, war eigentlich von vornherein absehbar. Seit Beginn der 90er-Jahre spielt die Formation um Rogue eingängigen Elektrowave, bei dem sich ein Erfolgshit an den nächsten reiht.<br />
Los ging es auf der Bühne zunächst, wie bei den <strong>Crüxshadows</strong> üblich, ohne den Sänger &#8211; Rogue tauchte erst während des Intros mitten aus dem Publikum aus. Dessen Nähe suchte er auch im Verlauf der Show immer wieder, balancierte am vorderen Bühnenrand, sprang in den Fotograben und drehte schließlich händeschüttelnderweise eine Runde quer durch die dicht gedrängt stehenden Fans.<br />
Das großartige <em>&#8220;Winterborn&#8221; </em>oder <em>&#8220;Deception&#8221;</em> durften in der Setlist ebensowenig fehlen wie <em>&#8220;Foreverlast&#8221;</em>,<em> &#8220;Sophia&#8221;</em> oder der Klassiker <em>&#8220;Marilyn My Bitterness&#8221;</em>. Zu erwähnen wäre noch die neue Tänzerin Sarah, die Jessica zum Verwechseln ähnlich sieht und mit ihr zusammen eine sexy Show darbot.</p>
<p>Mit den Jungs und Mädels von <strong>Schandmaul</strong> ging es wieder zurück zu den deutschsprachigen Musikern und weg vom Elektro, der ja doch den Tag dominiert hatte. Wer oder was <strong>Schandmaul</strong> sind, muss man wohl anbetrachts der langen Bandgeschichte (zehn Jahre!) und der großen Beliebtheit, derer sie sich hierzulande erfreuen, nicht erklären. ;-)<br />
Mit enorm viel Power rissen die &#8220;Herren der Winde&#8221; denn das begeisterte Publikum mit sich und spielten sich quer durch ihr Repertoire: <em>&#8220;Leb!&#8221;, &#8220;Dein Anblick&#8221;, &#8220;Die letzte Tröte&#8221;, &#8220;Walpurgisnacht&#8221;</em>, &#8230; so abwechslungsreich gestaltete sich das Programm.<br />
Übrigens konnte Sänger Thomas es sich anbetrachts der vorherigen Bands nicht nehmen, auf das Schlagzeug zu weisen und zu erklären: &#8220;<em>Das</em> ist übrigens ein Schlagzeug. Ein Schlagzeug ist keine kleine Kiste mit einem Monitor, nur falls ihr das nach dem heutigen Nachmittag vergessen haben solltet&#8230;&#8221; ;-)</p>
<p>Den krönenden Abschluss des Tages sowie des ganzen Festivals bildete der Auftritt von <strong>Lacrimosa</strong>. Gefühlvoll verabschiedete sich das<strong> Blackfield</strong> so von seinen Gästen.<br />
Anne Nurmi und Tilo Wolff hatten sich Unterstützung von vier Live-Musikern besorgt und reihten ein emotionsgeladenes Stück an das nächste. Auf die Eröffnung durch <em>&#8220;Ich bin der brennende Komet&#8221;</em> folgte zunächst <em>&#8220;Schakal&#8221;</em>, anschließend das hervorragende <em>&#8220;Allein zu zweit</em>&#8220;, der <em>&#8220;Kelch der Liebe&#8221;</em>, desweiteren unter anderem <em>&#8220;Not every pain hurts&#8221;</em>, <em>&#8220;Alles Lüge&#8221;</em> oder <em>&#8220;Lichtgestalt&#8221;</em>.</p>
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