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	<title>BlackLive.de &#124; das Gothic-Magazin&#187; Tag: Down Below | BlackLive.de | das Gothic-Magazin</title>
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	<description>BlackLive bietet euch Konzertberichte &#38; -fotografie, Szenenews, Tourdaten, Rezensionen, Artikel über sinistre Locations, Kunst &#38; Kultur und vieles mehr.</description>
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		<title>Rollfeld in Flammen – Das Festival auf dem alten Militärflugplatz in Großenhain</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 14:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WhiteRose</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Fazit zu dem Festival: Es war eine tolle Location, die Bands waren super und auch wirklich sehr nett. Und wenn die Organisation etwas besser läuft, dann wird das ein richtig tolles Festival im Stil wie die ganz Großen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arbeitsbedingt reisten wir Freitag, den 11.9.2009 gegen 16:30 an. Das Festivalgelände war nur dürftig ausgeschildert von beiden Richtungen aus, doch wir fanden ein paar Plakate mit Leuchtroten Pfeilen denen wir folgen konnten. Wir fuhren auf das Gelände eines alten Militärflugplatzes und waren sehr überrascht, einen fast leeren Zeltplatz zu sehen. Wir bauten unser Zelt auf und liefen zum Festivalgelände.</p>
<p>Nur wenige Verkaufs- und Verpflegungsstände waren aufgebaut und die Stimmung bei den Händlern war eher gedrückt.</p>
<p>Um 17:40 Uhr, also ca. 40 Minuten verspätet began die erste Band zu spielen. <strong>reAdjust</strong> war ihr Name und sie zeigten den wenigen Gästen, dass es auch richtig gute Newcomer in der Gothic-Szene gibt. Im Anschluss spielten <strong>f.o.d.</strong>, die auch zu begeistern wussten. Ganz besonders verblüfften Sie die Gäste durch ihre Interpretation von Modern Talkings<span> </span>„You’re my heart – You’re my soul“. Gleich im Anschluss lief ich zur zweiten Bühne um mir <strong>Channel East</strong> anzusehen. Die etwas aus dem Rahmen fallende Goth-Pop Band fesselte mich leider nur wenig und ich beschloss mir die wenigen Verkaufsstände anzusehen. Danach ging es weiter mit <strong>Cephalgy</strong> auf Bühne 1. Die Band zeigte uns ihre gewohnt gute Show mit einer tollen Auswahl an Songs und die etwas gewachsene Menschenmenge feierte mit der Band.</p>
</p>
<p><img class="left" src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2009/09/1-528-300x199.jpg" alt="f.o.d." width="300" height="199" /></p>
<p>Die zweite Bühne wurde gegen 20 Uhr vom örtlichen Ordnungsamt geschlossen, so dass wir<strong> head-less</strong> und <strong>Kontrast</strong> leider nur Backstage gesehen und keinen Song gehört haben.</p>
<p><strong>ELA</strong> war eine angenehme Überraschung. Eine starke Frau mit starker Stimme und die Songs gingen gut ins Ohr. Ebenso waren wir von <strong>The Promise</strong> begeistert und hörten uns ein paar der Songs an. Backstage unterhielten wir uns mit <strong>Down Below</strong> und den Jungs von <strong>Zeraphine</strong>, die durch die allgemeine Zeitverschiebung etwas unter Zeitdruck geraten waren. <strong>Zeraphine</strong> Sänger Sven Friedrich war nur kurz nach Großenhain geflogen für den Auftritt, denn sein Soloprojekt <strong>Solar Fake</strong> ist gerade auf Tour mit <strong>VNV Nation</strong> und er musste gleich nach dem Auftritt wieder zum Flughafen um nach Turin weiterzureisen. <strong>Down Below</strong> sangen <em>Sand in meiner Hand</em> für unsere Redakteurin Rita, die an diesem Tag 23 Jahre alt wurde und grüßten sie von der Bühne aus ganz lieb.</p>
<p><img class="left" src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2009/09/1-705-300x199.jpg" alt="Down Below" width="300" height="199" /></p>
<p>Ziemlich erledigt fielen wir noch vor Ende des <strong>Zeraphine</strong> Auftrittes in unsere Zelte und schliefen bis zum frühen Morgen.</p>
<p>Früh aufgestanden bemerkten wir, dass es über Nacht ein paar Zelte weniger geworden waren. Noch etwas verwirrt deswegen ging es dann ersteinmal nach Meißen zum Frühstücken. Danach feierten wir auf dem Zeltplatz mit unseren Nachbarn noch ein wenig und warteten bis um 13 Uhr die erste Band <strong>Soon</strong> auftrat. <strong>Dementi</strong>, die um 12 Uhr hätten den zweiten Tag eröffnen sollen, waren leider nicht angereist, so dass sich der Start des Tages eine Stunde herauszögerte. <strong>Soon </strong>fand ich persönlich sehr gut. Melodisch und Rockig… genau das was man am frühen Mittag hören möchte. Auch <strong>Mystigma</strong> ging in diese Richtung und begeisterten mich ebenso. Leider waren noch kaum Gäste anwesend und die Band musste vor den paar Fotografen und selbst mitgebrachten Gästen spielen.</p>
<p>Auf der ersten Bühne begann der Tag nun auch endlich mit <strong>Dolor</strong> – einer Neue deutsche Härte Band der etwas anderen Klasse, deren Sänger eine sehr tolle, fesselnde<span> </span>Stimme hat.</p>
<p>Dann begann <strong>Janosch Moldau</strong> auf der zweiten Bühne. Ein Ausnahmekünstler, der nicht nur durch seine ruhige melancholische Musik, sondern auch durch seine Kleidung, Makeup und Verletzlichkeit die kleine Menge begeisterte. Noch bevor Janosch seinen Auftritt beendete, ging ich zur Hauptbühne um die <strong>Metallspürhunde</strong> zu sehen. Hier waren deutlich mehr Gäste als bei den anderen Bands des Tages. Die Show war wie erwartet gut und die Menge feierte mit der Band. Zwischendurch zog es mich zur zweiten Bühne zurück, auf der nun <strong>Deadtronic</strong><span> </span>spielten.<span> </span>Hier begeisterten mich eher die Outfits der beiden im Hintergrund stehenden Jungs als der Gesang des Frontmannes. Dennoch waren einige Leute hier und tanzten zu dem harten Elektrosound.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-2390" src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2009/09/1-800-300x199.jpg" alt="Soon" width="300" height="199" /></p>
<p>Wieder zurück bei der ersten Bühne standen bereits <strong>The murderous Mistake</strong> auf der Bühne und machten Soundcheck. Die Band, deren Aufstellung aufgrund der Schwangerschaft der Bassistin etwas verändert war, rockte das Publikum und man sah, dass die Band viel Spaß an der Musik hatte. Wenn auch die enttäuschung über das nur kleine Publikum ihnen genau wie allen anderen Bands anzusehen war. Ich gönnte mir nun eine Pause und ließ ein paar Bands aus, um mich mit den inzwischen angereisten Jungs von <strong>Rozencrantz</strong> und ein paar anderen Bands zu unterhalten. Die Stimmung war eher gedrückt, doch langsam reisten ein paar neue Gäste an. Zu <strong>Mina Harker</strong> und <strong>Battle Scream</strong> waren bereits<span> </span>fast dreimal so viele Gäste anwesend wie am Morgen. Als <strong>Staubkind</strong> um 21 Uhr auf der Bühne standen, war für uns leider die Zeit der Abreise gekommen. Wir verabschiedeten uns von den Bands und machten uns auf den Heimweg.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-2391" src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2009/09/1-1034-300x199.jpg" alt="Metallspürhunde" width="300" height="199" /></p>
<p>Mein Fazit zu dem Festival: Es war eine tolle Location, die Bands waren super und auch wirklich sehr nett. Und wenn die Organisation etwas besser läuft, dann wird das ein richtig tolles Festival im Stil wie die ganz Großen.</p>
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		<title>Festival: Rollfeld des Grauens &amp; der Finsternis</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 12:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neontrauma</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Festivalgänger aufgepasst: am 11. und 12. September 2009 verwandelt sich der Flugplatz Großenhain in ein Rollfeld des Grauens &#38; der Finsternis! Die beiden Festivals Rollfeld des Grauens und Rollfeld der Finsternis vereinen sich hier zu einem Specialevent. Als Highlights konnten bekannte Szenegrößen wie Oomph!, Zeraphine oder Down Below (mit ihrer &#8220;Wilden-Herz-Tour&#8221;) gewonnen werden. Weitere Acts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Festivalgänger aufgepasst: am 11. und 12. September 2009 verwandelt sich der Flugplatz Großenhain in ein <em>Rollfeld des Grauens &amp; der Finsternis</em>! Die beiden Festivals <em>Rollfeld des Grauens</em> und <em>Rollfeld der Finsternis</em> vereinen sich hier zu einem Specialevent.</p>
<p>Als Highlights konnten bekannte Szenegrößen wie <strong>Oomph!</strong>, <strong>Zeraphine</strong> oder <strong>Down Below</strong> (mit ihrer &#8220;Wilden-Herz-Tour&#8221;) gewonnen werden. Weitere Acts sind <strong>Mono Inc., Cephalgy, The Promise, f.o.d., Kontrast, Ela, head-less, reADJUST, channel east, Rozencrantz, Staubkind, Metallspürhunde, soon, Mina Harker, Mystigma, Deadtronic, Battle Scream, Dolor, cold rush, Dementi, Janosch Moldau, cybernetic, The Murderous Mistake, Schattenspieler</strong> und <strong>The Mystery</strong>.<br />
Weiterhin geben <strong>Illusion Of Light</strong> am Sonnabend eine Autogrammstunde. Bei den beiden Aftershowparties (nur begrenzt Tickets verfügbar) sind die Stars der Szene noch einmal hautnah zu erleben.</p>
<p>Bereits jetzt werden zwei große Tower für die Special Effects gebaut, die den Flugplatz in das richtige Flair entsprechend dem Motto <em>&#8220;Rollfeld des Grauens &amp; der Finternis&#8221;</em> verwandeln werden. Auch bei schlechtem Wetter wird niemand im Regen stehen müssen, 2500 m²  der Eventfläche sind komplett überdacht.</p>
<p><em>Doors open</em> ist am 11. September um 10 Uhr.</p>
<h3>Tickets</h3>
<ul>
<li><strong>Tageskarte</strong>: 26,00 € (Vorverkauf)/ 31,00 € (Abendkasse)</li>
<li><strong>Karte für 11. &amp; 12.9.2009</strong>: 39,00 € (bei Internetbestellung oder Kauf in den VVK-Stellen bis 31.8.2009)</li>
</ul>
<p>Einen Zeltplatz müsst ihr vorab reservieren, buchen könnt ihr ihn <a title="Buchung Zeltplatz Rollfeld des Grauens &amp; Rollfeld der Finsternis" href="http://www.cvl-event.de/buchungzelten.html">hier</a> zum Preis von 3 € pro Person und Tag inkl. Duschen plus 4 € pro Zelt und Tag.</p>
<p>Mehr Infos sowie die Running Order findet ihr auf <a title="CVL-Event" href="http://www.cvl-event.de">www.cvl-event.de</a>.</p>
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		<title>Zita-Rock-Festival 2008</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 01:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neontrauma</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sommerliches Wetter und eine wunderschöne Location erwarteten uns und die anderen Besucher, als wir am 31. Mai 2008 gegen Miitag das Gelände der Zitadelle im Berliner Stadtteil Spandau betraten. Diese gilt als eine der bedeutendsten und besterhaltenen Renaissance-Festungen Europas &#8211; wuchtige Mauern und Bastionen umgeben ein viereckiges, an jeder Seite etwa 200 Meter langes Areal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sommerliches Wetter und eine wunderschöne Location erwarteten uns und die anderen Besucher, als wir am 31. Mai 2008 gegen Miitag das Gelände der Zitadelle im Berliner Stadtteil Spandau betraten. Diese gilt als eine der bedeutendsten und besterhaltenen Renaissance-Festungen Europas &#8211; wuchtige Mauern und Bastionen umgeben ein viereckiges, an jeder Seite etwa 200 Meter langes Areal und bildeten somit eine stimmungsvolle Kulisse.</p>
<p>Vor der großzügig bemessenen Bühne bot sich genügend Platz für die Zuschauer, während ringsum an den Seiten verschiedene Stände mit all dem aufwarteten, was für das leibliche Wohl nötig war. Selbst für Cocktails war gesorgt &#8211; ein Angebot, das viele Festivalbesucher gerne annahmen und was für bunte Farbkleckse inmitten der vorwiegend schwarzgewandeten Menge sorgte. ;-)<br />
Gothische Bekleidung und ebensolche Accessoires konnte man natürlich auch erstehen.</p>
<h3>Down Below</h3>
<p>Gegen 15 Uhr war es schließlich soweit: Neo Scope, Carter, Convex sowie Mr. Mahony &#8211; besser bekannt unter ihrem Namen <strong>Down Below</strong> &#8211; betraten die Bühne. Der recht androgyn wirkende Sänger Neo hatte sich wie gewohnt mit Reithose und Gehrock in Schale geworfen und wurde von seinen Fans jubelnd begrüßt. &#8220;Sinfony 23&#8243; eröffnete die Show, ehe Hits wie &#8220;Private Soul Security&#8221; oder &#8220;Dark Queen&#8221; folgten.<br />
Auch der Titel &#8220;Sand in meiner Hand&#8221; durfte natürlich nicht in der Setlist fehlen, hatte man mit ihm doch kürzlich den Bundes Vision Songcontest bestritten und einen dritten Platz belegt. Als Bonbon zum Schluss des etw halbstündigen Auftrittes präsentierte man den Fans mit dem Stück &#8220;Frei&#8221; anschließend noch eine brandneue Kreation aus dem Hause Down Below.</p>
<p>Gut eingestimmt auf die weiteren Acts nutzten wir die anschließende kurze Pause, um den diversen Merchandise-Ständen einen Besuch abzustatten. Viel Zeit dazu blieb uns jedoch nicht, da man sich beim Umbauen der Bühne mächtig ins Zeug legte, um dem Publikum alsbald die nächste Show bieten zu können.</p>
<h3>Zeromancer</h3>
<p>Mit den norwegischen Jungs von <strong>Zeromancer</strong> ging&#8217;s weiter, und die Fans erwartete ein Reigen der gleichermaßen bekannten wie eingängigen Hits &#8220;Need You Like A Drug&#8221;, &#8220;Clone Your Lover&#8221; oder &#8220;Dr Online&#8221;. Anbetrachts der stechenden Sonne hatte sich ein Teil der Zuhörerschaft zwar in die einige Meter abseits der Bühne gelegenen schattigen Bereiche zurückgezogen, aber die Stimmung war zweifelsohne gut.<br />
Nicht zuletzt dürfte auch der entblößte Oberkörper von Sänger Alex Møklebust die Blicke einiger weiblicher Fans auf sich gezogen haben. ;-)</p>
<h3>Eisbrecher</h3>
<p>Als nächstes standen <strong>Eisbrecher</strong> auf dem Programm. Wieder ein Sänger namens Alex, und dieser Herr dürfte dem ein oder anderen geneigten Hörer bereits anderweitig bekannt sein &#8211; von der Band Megaherz, die er seinerzeit zusammen mit Noel Pix verließ, um gemeinsam das Projekt Eisbrecher zu gründen.<br />
Wer es härter und in einer Mischung aus Rock und Elektro mag, der kam hier voll auf seine Kosten. Das Publikum war begeistert von Stücken wie &#8220;Phosphor&#8221; oder &#8220;Antikörper&#8221; und dem Auftritt der gut gelaunten Truppe. Alex merkte an, dass Eisbrecher wohl die einzige Band dieses Tages wären, die nichts mit dem Bundesvision Song  Contest am Hut hätten &#8211; allgemeines Grinsen im Publikum.</p>
<p>Die Veranstalter haben zwar vorbildlich immer wieder Becher mit Wasser ins Publikum gereicht &#8211; ein großes Lob hierfür an dieser Stelle &#8211; aber allmählich wurde es mir doch eindeutig zu warm und ich beschloss, mich erst einmal an einem der zahlreichen Essstände gütlich zu tun und mich anschließend mit etwas zu Trinken in den Schatten zu setzen. Während man mit so mit dem ein oder anderen Sitznachbarn ins Gespräch kam, erlebte ich den nun folgenden Auftritt der <strong>Dreadful Shadows</strong> aus einiger Entfernung.</p>
<h3>Unheilig</h3>
<p>Anschließend war es Zeit für <strong>Unheilig</strong>, die Bühne zu betreten, von den Fans frenetisch begrüßt. Die bereits von der Puppenspieler-Tour her bekannte Bühnendekoration mit großen Kerzenständern kam anbetrachts des noch herrschenden Tageslichts zwar nicht ganz so schön zur Geltung wie in einer schummrigen Konzerthalle, aber musikalisch bot man wie immer einen Top-Act.<br />
Songs wie das brandneue Stück &#8220;Puppenspieler&#8221;, &#8220;An deiner Seite&#8221; oder das großartige &#8220;Freiheit&#8221; rissen das Publikum in ihren Bann und wurden dementsprechend gebührend gefeiert, indem die Fans immer wieder Refrains und einzelne Partien mitsangen und die Stücke anschließend ausgiebig beklatschten.</p>
<h3>ASP</h3>
<p>Gespannt beobachtete ich anschließend die Vorbereitung für den <strong>ASP</strong>&#8216;schen Auftritt: an der Rückwand der Bühne montierte man ein überdimensionales, eindrucksvolles schwarzes Banner mit dem bekannten Schmetterlingsmotiv darauf.<br />
Alte und neue Stücke präsentierten Herr Asp und die Seinen anschließend in einem wahren Feuerwerk aus Hits: &#8220;Sing Child&#8221;, &#8220;Sanctus Benedictus&#8221;, &#8220;Ich bin ein wahrer Satan&#8221;, &#8220;Werben&#8221;, &#8220;Und wir tanzten&#8230;&#8221;, &#8220;Ich will brennen&#8221;, &#8230; und das Publikum tobte. Kaum jemand, der noch still stand, ungeachtet der nach wie vor hohen Temperaturen (die beiden Pyrosäulen links und rechts der Bühne kühlten die Luft auch nicht gerade ab&#8230;) war alles war am Tanzen und Feiern. Was für eine Atmosphäre!</p>
<h3>Subway To Sally</h3>
<p>Das Festival neigte sich nun allmählich seinem Ende zu, aber in der hereinbrechenden Dämmerung machte sich nun noch ein Highlight bereit für seinen Auftritt: <strong>Subway To Sally</strong>.<br />
Selbst eher szenefremden Menschen dürfte diese Formation spätestens seit ihrem Sieg beim diesjährigen Bundesvision Song Content ein Begriff sein.<br />
Da die Umbauphase aber diesmal etwas mehr Zeit in Anspruch nahm, schlenderten wir noch ein wenig über das Gelände und hielten einige Pläuschchen, dankbar für die laue Abendluft, die uns ein wenig Abkühlung verschaffte.</p>
<p>Dann endich war es soweit: Enter Eric Fish, Frau Schmitt sowie die restliche männliche Besetzung der Truppe!<br />
Los ging es nach dem charakteristischen &#8220;Hallo Freunde!&#8221; zunächst mit neuem Material vom Bastard-Album, untermalt von einer lebhaften, mit Pyroeffekten und sonstigen feuerspielchen bereichterten Bühnenshow. Diese konnten in der Dunkelheit, die sich mittlerweile über die Zitadelle gesenkt hatte, ihre Wirkung voll entfalten und beschworen eine wunderbar dichte Atmosphäre mit Gnsehautfaktor herauf.<br />
Einige Stücke später kramte man schließlich in der langen Bandgeschichte und förderte Fan-Lieblinge wie &#8220;Kleid aus Rosen&#8221;, &#8220;Falscher Heiland&#8221;, &#8220;Henkersbraut&#8221; oder schließlich das fulminante &#8220;Julia und die Räuber&#8221; zu Tage.<br />
Die Fans tanzten sich die Seele aus dem Leib und es war einfach &#8211; bombastisch!</p>
<p>Gegen halb elf hieß es dann leider auch schon Lebwohl sagen &#8211; die Sallys verließen die Bühne und ein Großteil der Festivalbesucher strömte gemächlich zum angrenzenden Partygelände, auf dem eine Aftershow-Party stieg.<br />
Anbetrachts der Tatsache, dass wir aber noch unsere 600 Kilometer Heimfahrt bis nach Köln vor uns hatten, machten wir uns jedoch lieber auf den Heimweg (nicht ohne einen kurzen Abstecher zu einem der Merch-Stände, an dem ich endlich mein Zeromancer-Shirt bekam) &#8211; abgekämpft und fertig, aber sehr, sehr begeistert.</p>
<p>Bis zum nächsten Jahr!</p>
<p>[ursprünglich geschrieben für <a title="lichtreflexe.net" href="http://lichtreflexe.net">lichtreflexe.net</a>]</p>
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