Im Frühjahr entsteht in der Natur so manches neue Leben, und auch in der Musikszene erblicken etliche neue CDs das Licht (oder doch eher die Dunkelheit? ;-) ) der Welt.
So erscheint am 27. März der neue Silberling von Subway To Sally: Kreuzfeuer.
Ursprünglich war der Release dieses bereits zehnten Studioalbums zwar bereits für Anfang des Monats vorgesehen, aber bekanntlich ist Vorfreude ja die schönste Freude.
Vier Hörproben mitsamt einem Audiokommentar von Eric Fish findet ihr auf der Webseite der Brandenburger Formation unter subwaytosally.com/kreuzfeuer: den Eröffnungssong Aufstieg, ein Gleichnis über unsere Gesellschaft, die sich nur über Wachstum und immer mehr Leistung definiert – immer schneller, immer höher, bis zum ikarusgleichen Fall.
Judaskuss als zweiter Song greift, wie der Name bereits vermuten lässt, die christliche Mythologie auf und handelt von dem verrätischen Kuss, der Jesus letzlich tötete – doch mit einer anderen Interpretation als der üblichen. Denn wäre die christliche Religion und alles, was sie hervorgebracht hat, überhaupt entstanden, wenn Jesus durch ebenjenen Kuss nicht ans Kreuz gebracht worden wäre?
Beim atemlosen Besser, du rennst kann wohl niemand stillhalten, und das ist auch gut so: Stillstand bedeutet schließlich den Tod.
So fern, so nah – ein Song, den Schlagzeuger Simon Michael nach dem Selbstmord seines besten Freundes schrieb. Ein dunkles, psychedelisch wirkendes Stück, dessen Atmosphäre nicht zuletzt durch den Klang der Geierleier geprägt wird.
Das Video zu Besser, du rennst wurde bereits auf MySpace und YouTube veröffentlicht und lässt die Fans der Veröffentlichung des Albums sehnsüchtig entgegenblicken:





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