[Rezension] Andreas Gross: “Hail to the Employee”

Die Kopfhörer aufzusetzen, das aktuelle Album von Andreas Gross einzulegen und die Augen zu schließen – das bedeutet, in eine andere Welt einzutauchen. Filigrane Darkwave-Pop-Kompositionen entführen den Hörer in melancholische Gefilde, begleiten ihn auf der Reise durch eine düstere und zugleich verzaubert anmutende Klanglandschaft.
Genau das Richtige sowohl für laue Sommernächte, als auch für ruhige Stunden mit einer Tasse heißem Tee auf dem Sofa, während es draußen regnet – so wie gerade eben, während ich diese Rezension tippe. :o)
„Hail to the Employee“ ist die bereits vierte Produktion von Mastermind Andreas Gross, der neben der Komposition auch für den Großteil der Lyrics verantwortlich zeichnet und auf dem Album Gesang und Hardware miteinbringt. Gesanglich wird er hierbei von Tabitha Anders unterstützt, deren eindringlich-zerbrechliche Stimme den Hörer verführt und dabei von seelischem Schmerz und verzweifelter Sehnsucht erzählt. Cellistin Isabel Walter sowie Thomas Stumpf an der Gitarre vervollständigen das LineUp dieser vielversprechenden Formation.
Nebst neun eigenen Werken ist Andreas Gross mit To Die For ein exzellentes Cover des Birthday Massacre-Titels gelungen, und auch Under the Line steht dem Original von Akanoid in nichts nach.
Tracklist:
- Revealing
- My Fears
- To Die For
- Hopeful Despair
- Lazarus Effect
- Bloodkiss
- Everything
- Malfunction
- Hail to the Employee
- Under the Line (Remix)
- Lazarus Effect II
Anspieltipp: Everything, Lazarus Effect
Label: Echozone
VÖ: 12.9.2008
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