Katatonia – neues Album & Tour im Frühjahr 2010

verfasst am 2. Januar 2010
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| Rubrik: Rezensionen

Katatonia haben  im November 2009 ein neues Album an den Start gebracht, das es in sich hat.

„Night is the new day“ ist ein Kracher, auf den die Fans drei Jahre warten durften… Kreative Menschen brauchen eben Zeit… Katatonia möchten sich von dem Einheitsbrei der schnelllebigen Musikindustrie abheben und ihre Songs auch mal reifen lassen.

Der Prozess ein neues Album zu produzieren wurde auch durch die eigene Tour verzögert, sowie durch die Aufnahmen zwei neuer Bloodbath-Alben, bei denen Jonas Renske und Anders Nyström als Bandmitglieder mit von der Partie sind.

„Night is the new day“ ist ein melancholisches, verträumtes und dunkles Werk von Katatonia, welches sanfter und leichter ist als die Vorgänger. Die fünf Schweden arbeiteten in ihr neues Album auch progressivere Parts ein, welche wahrscheinlich von Porcupine Tree beeinflusst wurden, da Jonas Renske ein großer Fan dieser Band ist. Seit dem Album „Viva Emptiness“ versuchen Katatonia kompliziertere Songs zu schreiben, was ihnen gelingt, sie aber trotzdem ihre Eingängigkeit nicht verlieren. Diese Vielseitigkeit hört man auf dem neuen Album deutlich.

Direkt zu Anfang geht es mit dem Kracher „Forsaker“ los, welcher die progressive Seite von Katatonia deutlich zum Ausdruck bringt. Erstaunlich sind die fast schon Opeth-lastigen Töne bei dem Lied „Idle Blood“. Harte Riffs sucht man in diesem Lied vergeblich, stattdessen erklingen akustische und leichte Töne, die gepaart mit mehrstimmigen Vocals eine vollkommene Harmonie erzeugen. Bei dem Lied „Nephilim“ bringen Katatonia wieder ihren typischen Sound zum Ausdruck, welches die langjährigen Fans erfreuen wird. Die glasklare Stimme des zurückhaltenden Sängers Jonas Renske versucht den Zuhörer in den Bann zu ziehen und sie nimmt uns mit auf eine düstere Reise. Hier ist zu erwähnen, dass die Gesangslinien von Katatonia immer ausgefeilter werden. Gerade die mehrstimmigen Parts geben der Musik den Feinschliff. Auch auf den Konzerten kann dies gut umgesetzt werden, da der Gitarrist Anders Nyström bei diesen Parts mitsingt.

Das Album ist nur zu empfehlen und kann durch aus mit den letzten Alben der fünf Schweden mithalten. Es zeigt neue, überraschende Seiten, aber trotzdem bleiben Katatonia ihrer unverkennbaren Linie treu.

Mit diesem grandiosen Album im Gepäck  fallen die Schweden in Deutschland ein  und werden uns sicherlich tolle Shows bescheren.

Wer Katatonia live sehen möchte, der kann dies in folgenden Städten tun:

  • 03.03.2010 – D-Hamburg, Logo
  • 04.03.2010 – D-Köln, Luxor
  • 02.04.2010 – D-Berlin, Lido
  • 03.04.2010 – D-Bochum, Zeche
  • 04.04.2010 – D-Leipzig, Conne Island
  • 05.04.2010 – D-Frankfurt, Batschkapp
  • 06.04.2010 – D-München, Backstage

Webseite der Band: katatonia.com

 

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Ein Kommentar

  1. Zora

    Die neue Katatonia gefällt mir ausgesprochen gut.
    Meine Genussempfehlung:
    *Schaumbad einlassen
    *Licht dämmen
    *Musik aufdrehen
    *in die Wanne legen
    *Augen zu
    Ich hoffe das ich sie dieses Jahr auch mal Life erleben kann.

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