Das Paganfest ist quasi identisch mit dem Heidenfest, wären da nicht kleine Unterschiede wie Location, Lineup, Jahreszeit und natürlich der Name. Allerdings spricht schon alleine die Besucherzahl dafür, dass Rock The Nation es in den letzten Jahren geschafft hat, mehrere europaweite Tourneen zum festen Bestandteil für viele Konzertbesucher zu machen.
Der zweite Tag der Paganfest Tour 2012 fand am Samstag in Stuttgart statt und war komplett ausverkauft. Einlass war ab 14:30 Uhr. So früh war ich natürlich nicht zur Extended Show da. Denn wer meine Berichte kennt, weiß, dass ich immer eine Band verpasse. Dieses Mal waren es zwei. Der Abend (ich meine natürlich: früher Nachmittag) begann für viele mit Solstafir und Legio Mortis.
Als ich gegen 16:30 Uhr eintraf war es schon schwierig in Richtung Bühne zu gelangen. Das LKA war komplett voll. Irgendwie habe ich es dennoch geschafft. Und wie ich mich schon auf Heidevolk freute, die letztes Jahr leider kurzfristig nicht auftreten konnten. Das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt! Heidevolk wissen einfach, wie man die Menge zum Mitsingen bewegt.
Danach ging es weiter mit der rumänischen Band Negură Bunget. Eine Mischung aus Symphonic Black Metal, Naturgeräuschen, Perkussion, schönenen Melodien und keyboardlastigen Parts. Kurz: episch. Mir gefällts!
Aber gut, weiter zu den nächsten Special Guests des Abends: Equilibrium. Dass ich das passende Band-Shirt anhatte war selbstverständlich. Ein klasse Auftritt. Besonders gefallen hat mir, dass sie endlich “Mana” zum besten gaben!
Im Anschluss folgte die irische Pagan Metal Band Primordial. Sänger Alan “Naihmass Nemtheanga” Averill sorgte wie immer für einen optischen Hingucker: jede Menge Tätowierungen mit einer Art blutigem Corpse Paint vermischt. Zwar konnte ich nicht genau erkennen, was er während dem Auftritt trank, aber es sah nach einer Flasche Wein aus. Ich hätte da an seiner Stelle logischerweise zu Guinness gegriffen. Schließlich war am Samstag ja St. Patrick’s Day!
Nach etwas herumblödeln zu finnischer Volksmusik mit Natalia und Audrey um die Wartezeit zu verkürzen, traten die nächsten Special Guests auf: Korpiklaani. Zwar bebte der Boden nicht wie üblich, aber die Show war trotzdem spitze. Da wurde unter anderem eine junge Dame auf die Bühne geholt und durfte mit Jonne Järvelä tanzen. Zum Iron Fist Cover von Motörhead kam Alan Averill nochmals auf die Bühne.
Zum Schluss das beste: Eluveitie waren absolut würdige Headliner für diesen Abend. Das war eine energiegeladene Show mit jeder Menge neuen Songs vom kürzlich veröffentlichten Album Helvetios. Wer das verpasst hat ist selber schuld, hat aber noch die Möglichkeit in den nächsten Tagen ein Ticket an der Abendkasse in einer der verbleibenden Städte zu ergattern!







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