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	<title>BlackLive.de &#124; das Gothic-Magazin&#187; BlackLive.de | das Gothic-Magazin</title>
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	<description>BlackLive bietet euch Konzertberichte &#38; -fotografie, Szenenews, Tourdaten, Rezensionen, Artikel über sinistre Locations, Kunst &#38; Kultur und vieles mehr.</description>
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		<title>Shopvorstellung: NecroWeb</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 12:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neontrauma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lifestyle & Diversa]]></category>
		<category><![CDATA[Shop]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Stöbern auf rock.rendezvous bin ich vorhin auf einen netten Onlineshop mit T-Shirts, Taschen und weiteren Accessoires für den Gothen von heute gestoßen: NecroWeb. Wer T-Shirts mit vorne aufgedruckten Sprüchen (&#8220;Heeelgaa!&#8221;) oder Motiven wie Fledermäusen liebt, der wird hier sicherlich fündig. Insbesondere dann, wenn man sich gerne mit einer Alternative zu den in der Szene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim <a title="Artikel auf rock-rendezvous.de" href="http://www.rock-rendezvous.de/?p=6301">Stöbern auf rock.rendezvous</a> bin ich vorhin auf einen netten Onlineshop mit T-Shirts, Taschen und weiteren Accessoires für den Gothen von heute gestoßen: <a title="NecroWeb - Dark Online Shop" href="http://necroweb.de/shop">NecroWeb</a>.</p>
<p><a title="NecroWeb" href="http://www.necroweb.de/shop/"><img class="aligncenter size-full wp-image-3692" title="NecroWeb - Dark Online Shop" src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2010/08/necroweb.jpg" alt="NecroWeb - Dark Online Shop" width="468" height="60" /></a></p>
<p class="clear">
<p>Wer T-Shirts mit vorne aufgedruckten Sprüchen (&#8220;Heeelgaa!&#8221;) oder Motiven wie Fledermäusen liebt, der wird hier sicherlich fündig. Insbesondere dann, wenn man sich gerne mit einer Alternative zu den in der Szene fast schon zur Standardausstattung gehörenden Spruchshirt von Zillo und EMP kleiden mag ;) , ist der NecroWeb-Shop einen Besuch wert.</p>
<p>Übrigens läuft derzeit eine Aktion, bei der jeder, der eine deutschsprachige, gruftige Webseite besitzt und einen Artikel über NecroWeb schreibt, ein Shirt seiner Wahl gratis erhält &#8211; ja, ich bin bestechlich. ;-)</p>
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		<title>[Rezension] Becca Fitzpatrick: Engel der Nacht</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 22:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur & Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Er ist gut aussehend, geheimnisvoll und sexy – kein Wunder also, dass sich Vee irgendwie zu ihrem neuen Mitschüler hingezogen fühlt. Wären da nicht seine überhebliche und unberechenbare Art und die kalte Ausstrahlung, die ihr Angst einflößen. Und dass nicht ohne Grund: Denn während Patch auf unerklärliche Weise schon bei ihrer ersten Begegnung alles über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist gut aussehend, geheimnisvoll und sexy – kein Wunder also, dass sich Vee irgendwie zu ihrem neuen Mitschüler hingezogen fühlt. Wären da nicht seine überhebliche und unberechenbare Art und die kalte Ausstrahlung, die ihr Angst einflößen. Und dass nicht ohne Grund: Denn während Patch auf unerklärliche Weise schon bei ihrer ersten Begegnung alles über Vee zu wissen scheint, gibt es niemanden, von dem sie etwas über ihn erfahren könnte, am allerwenigsten von ihm selber. Gibt es etwa ein dunkles Geheimnis, das Patch zu verbergen versucht? Und hat es etwas mit den sonderbaren Ereignissen zu tun, die seit seinem Erscheinen passiert sind? Zusammen mit ihrer besten Freundin versucht Vee Licht in das Dunkel zu bringen, um herauszufinden, ob Patch etwas mit dem Einbruch in ihrem Haus sowie dem maskierten Überfall auf sie zu tun hat und begibt sich damit in größte Gefahr…<br />
Bei Becca Fitzgerald unterhaltsam geschriebenen Roman-Debüt kommen Gefühle, Spaß und Spannung nicht zu kurz: Auf der Grundlage der alttestamentarischen Überlieferung von gefallenen Engeln entsinnt sie eine atmosphärische Geschichte, die vor allem anfangs von den witzigen Dialogen und Situationen der Hauptpersonen lebt, welche man beim Lesen plastisch vor Augen hat. Die Konstellation „Bad Boy meets nette Musterschülerin von Nebenan“ bietet für weibliche Leser sicherlich vergnügliche Identifikationsmöglichkeiten, zumal gerade Vee sehr sympathisch und wirklichkeitsnah beschrieben wird. So eindeutig wie ihr freundlicher Charakter ist aber beileibe nicht alles in diesem Buch: Zusammen mit den weiblichen Protagonisten kommt man ab und zu ins Schlingern, wenn es darum geht, zwischen Phantasie und Wirklichkeit, Lüge und Wahrheit zu unterscheiden, denn nie kann man sich sicher sein, dass die Dinge so sind, wie sie scheinen. Kann irgendjemand etwa Vees Gedanken manipulieren? Und wem soll man in diesem Fall vertrauen? Am Ende des Buches lauern jedenfalls so einige Hintertürchen und Wendungen, die plötzlich auftauchen und mit denen man nicht gerechnet hat. Alles in allem eine interessante mystisch-romantische Story, die sicher auch auf der Kinoleinwand ihre Fans haben würde. Und letzteres ist gar nicht unwahrscheinlich, denn immerhin schaffte es die junge Autorin damit in den USA bereits in die Bestsellerliste der New-York-Times &#8211; da sollte sich doch ein guter Regisseur finden lassen!<br />
Bei uns ist &#8220;Engel der Nacht&#8221; seit dem 16.08.2010 im Page&amp;Turner-Verlag erhältlich.</p>
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		<title>[Rezension] Offene Arme &#8211; Melanie Gerland</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 10:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neontrauma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur & Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Melanie Gerland]]></category>
		<category><![CDATA[selbstverletzendes Verhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass in einem Comic ernste Themen behandelt werden, ist eher selten der Fall. Melanie Gerland, die Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Illustration und Comic studiert, hat diesen Weg der Graphic Novel gewählt, um ihre Erfahrungen mit selbstverletzendem Verhalten zu schildern. Unter dem Titel Offene Arme ist der autobiographische, 128seitige Bildband im Juni 2010 erschienen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass in einem Comic ernste Themen behandelt werden, ist eher selten der Fall. Melanie Gerland, die Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Illustration und Comic studiert, hat diesen Weg der <em>Graphic Novel</em> gewählt, um ihre Erfahrungen mit selbstverletzendem Verhalten zu schildern. Unter dem Titel <em><strong>Offene Arme</strong></em> ist der autobiographische, 128seitige Bildband im Juni 2010 erschienen und zum Preis von 19,95 € erhältlich.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3677" title="Offene Arme - Melanie Gerland" src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2010/08/offene-arme-218x300.jpg" alt="Offene Arme - Melanie Gerland" width="218" height="300" /></p>
<p>Was die Bildsprache und die Qualität der Zeichnungen angeht &#8211; Hut ab. Ebenso vor dem Mut der Autorin, so offen mit ihrem Erleben von Mobbing und Autoaggression umzugehen.</p>
<p>Der Hardcover-Einband und das schwere, glänzende Papier der Seiten  lassen <em><strong>Offene Arme</strong></em> bereits vom Optischen und Haptischen her aus der Masse  der meisten Comics hervortreten. Die Bilder sind in schwarz-weiß gehalten, wobei die eigentlichen Comiczeichnungen aufgelockert werden durch einige handschriftliche Briefe zwischen der 15jährigen Protagonistin Melanie und ihrer Freundin Nicole.</p>
<p>Leider wirkt die Darstellung Melanies recht naiv: in der Schule ausgegrenzt und daheim vom Vater ignoriert, verliebt sie sich, wie auch Nicole, in einen älteren Musiker. Als dieser ihre Gefühle nicht erwidert, beginnt Melanie sich ebenso wie Nicole zu ritzen und wird schließlich von ihrer Mutter an einem Suizidversuch gehindert. Am Ende des Bandes befinden sich beide Mädchen in Therapie &#8211; und tauschen sich darüber aus, wo sie die preiswertesten Rasierklingen kaufen können.</p>
<p>Dass der Klappentext selbstverletzendes Verhalten in einem Atemzug mit der Borderline-Störung nennt &#8211; und das auch noch in einer Formulierung wie &#8220;Borderline-&#8217;Karriere&#8217;&#8221; &#8211; verdient ein kräftiges Kopfschütteln. Gerade, da <em><strong>Offene Arme</strong></em> im Verlag Balance buch + medien (einem Imprint des Psychiatrie-Verlags) erschienen ist, wo ich seitens der Herausgeber doch eigentlich das nötige Fachwissen vermute, hätte das wirklich nicht sein müssen. Selbstverletzendes Verhalten <em>kann</em> ein Symptom einer Borderline-Störung sein, ja. Aber nicht jeder, der sich ritzt, ist deshalb automatisch Borderliner, und dass hier eine schwerwiegende Persönlichkeitsstörung einmal mehr mit pubertärem Liebeskummer gleichgesetzt wird, ist herb. Somit unterstützt <em><strong>Offene Arme</strong></em> leider nur ohnehin schon weit verbreitete Vorurteile und Klischees &#8211; schade.</p>
<p>Gut, die Story ist autobiographisch und ein Fortsetzungsband in Vorbereitung. Aber was nimmt der Leser hier mit? Jemand, der sich mit der Thematik nicht auskennt, wird nurmehr in gängigen Vorurteilen bestätigt. Und Betroffene werden mit einem Ende stehen gelassen, dass doch davor abschreckt, sich in einer Therapie professionelle Hilfe zu suchen: zum Einen entsteht dadurch, dass die beiden Mädchen weiterhin ritzen, der Eindruck, dass eine Therapie ohnehin nichts bringt. Und was bitteschön soll außerdem Nicoles Kommentar, dass sie ja von dem verschriebenen Haldol so krasse Nebenwirkungen bekäme? Das unterstreicht das Klischee, dass Patienten in einer Therapie ohnehin nur zwangsmedikamentiert und &#8220;ruhiggestellt&#8221; werden, und entspricht absolut nicht der Wirklichkeit. Ein derart starkes Medikament wie Haldol wird unter anderem bei Schizophrenie und Psychosen eingesetzt und keineswegs zur Behandlung von selbstverletzendem Verhalten, wo vielmehr Gesprächstherapie im Vordergrund steht.<br />
Da hilft auch die letzte Doppelseite nicht viel, die die Adressen einiger Hilfsangebote aufzählt.</p>
<p>Fazit: beeindruckend gezeichnet, inhaltlich aber etwas fragwürdig.</p>
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