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	<title>BlackLive.de &#124; das Gothic-Magazin&#187; düstere Locations | BlackLive.de | das Gothic-Magazin</title>
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	<description>BlackLive bietet euch Konzertberichte &#38; -fotografie, Szenenews, Tourdaten, Rezensionen, Artikel über sinistre Locations, Kunst &#38; Kultur und vieles mehr.</description>
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		<title>Bericht: Höllentanz im Zwischenfall, Bochum am 24.10.2009</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 21:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Szene-News]]></category>
		<category><![CDATA[düstere Locations]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Alte Dame im Ruhrgebiet, nicht weniger als der traditionsreichste Gothic-Schuppen Deutschlands, ist das legendäre Zwischenfall in Bochum. Immerhin hat der Ort, wo Christian Death (damals noch mit Rozz Williams) ihren ersten Deutschlandauftritt absolvierten, eine lange, lange Geschichte vorzuweisen: Immerhin 25 Jahre dauert diese schon. Eine der dementsprechend mit 5 Jahren jüngeren Parties des Traditionsladens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Alte Dame im Ruhrgebiet, nicht weniger als der traditionsreichste Gothic-Schuppen Deutschlands, ist das legendäre <strong>Zwischenfall</strong> in Bochum. Immerhin hat der Ort, wo <strong>Christian Death</strong> (damals noch mit Rozz Williams) ihren ersten Deutschlandauftritt absolvierten, eine lange, lange Geschichte vorzuweisen: Immerhin 25 Jahre dauert diese schon. Eine der dementsprechend mit 5 Jahren jüngeren Parties des Traditionsladens ist der <strong>Höllentanz</strong>, der jeden 4. Samstag im Monat mit <strong>DJ Carsten</strong> und <strong>DJ Deelukay</strong> in der Mainhall, in der quer durch die schwarze Szene gespielt wird &#8211; Von Industrial bis Synthpop bis Wave ist alles vertreten, was das Schwarze Herz &#8211; und vor allem die Wunschliste, da sehr auf die Wünsche der Besucher geachtet wird &#8211; begehrt.</p>
<p>In der Basement legt<strong> DJ Mario T</strong> Batcave, Neofolk, Horrorpunk und diverse obskure Specials auf. Ebenfalls ein Standardprogramm des Höllentanzes ist ein kostenloses (!) <strong>Frühstücksbuffet</strong> ab ca. 4:00 morgens mit Kaffee und belegten Brötchen sowie diverse Autogrammstunden, dieses Mal von <strong>Minusheart</strong>, die den neuen Song <em>Don&#8217;t Feed The Cats</em> vom bald erscheinenden Album <em><strong>Disease</strong></em> vorstellten und mit einem Merchandisestand vertreten waren.</p>
<p>Und so, wie das <strong>Zwischenfall</strong> eigentlich zu jeder Party einen Besuch wert ist, setzte ich mich mit 3 Freunden auch am 24.10. gegen halb 12 in Bewegung, um der Alten Dame einen von meinen relativ häufigen Besuchen abzustatten. Der <strong>Höllentanz</strong>, die neben der <strong>Lost Sounds</strong> am häufigsten von mir besuchte Party ist leider, leider aber eine der unterbewertetsten Parties im Ruhrgebiet. Der Andrang ist &#8211; wie immer, leider &#8211; überschaubar. Das kann man entweder positiv oder negativ sehen, denn einerseits kann viel mehr auf individuelle Wünsche der Besucher eingegangen werden, andererseits ist das ganze eher schwer zu begeistern.</p>
<p>Die Wunschliste, der positive Aspekt des geringen Andrangs, spielt auf der Party eine sehr zentrale Rolle und eigentlich sollte niemand zu kurz kommen, der auf gute, schwarze Musik steht, so auch an diesem Abend nicht &#8211; Denn glücklicherweise ist das Zwischenfall auch der Laden, in dem von verkappten Hardstylebands wie X-Rx genervte Tanzwütige am ehesten befriedigt werden. Die relativ geschmackssichere Auswahl in Sachen Electro reicht von <strong>Covenant</strong> bis <strong>NamNamBulu</strong> bis <strong>Depeche Mode</strong> bis <strong>Suicide Commando</strong> als härtetechnisches Extrem.</p>
<p>Ebenfalls schätzenswert ist die Einbindung vieler Klassiker und teilweise auch recht verquerer und untypischer Musik: Vom absoluten Pflichtprogramm schwarzer Klassiker (Also <strong>Sisters</strong>, <strong>The Cure</strong>, <strong>Joy Division</strong>) gibt es hier auch sogenannte Zweite-Reihe-Klassiker, die vor allem Kenner ansprechen, zu hören: <strong>Anne Clark</strong>, <strong>The Chameleons</strong>, <strong>Fields of the Nephilim</strong>, <strong>Pixies</strong>, sogar meine Lieblingsband <strong>Vendemmian</strong> wurde bereits gespielt, die das Programm variabel und nicht totgedudelt erscheinen lassen. Die bunte Durchmischung des Publikums garantiert auf jeden Fall eine Playlist, die kaum einen Geschmack (bis auf schwarz angemalte Hardstyler) unbefriedigt zurücklässt.</p>
<p>All das in der Atmosphäre von 25 Jahren schwarzer Geschichte mit 2 gut eingerichteten Areas mit genügend Sitz- und Stehgelegenheiten, humanen Getränkepreisen, einem Zigarettenautomat und einem großen Cafè, wo man sogar sich in angenehmer Lautstärke unterhalten kann, ist sicher ein gutes Argument, den Höllentanz oder generell das Zwischenfall zu besuchen. Wer dorthingeht, findet Partys, die zwar abseits von Hypes laufen, aber nicht stockkonservativ sind.</p>
<p>Die Playlist ist <a href="http://www.hoellentanz.com/hoelle-dancehall.html">hier</a> verlinkt. Der Termin ist jeder 4. Samstag im Monat.</p>
<p>Webseite: <a href="http://www.hoellentanz.com/">http://www.hoellentanz.com/</a></p>
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		<title>Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 13:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dani</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Friedhof]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Friedhof ist Kulturdenkmal und Erholungsstätte in einem – aber vor Allem ist Ohlsdorf der größte Parkfriedhof der Welt. Die Gesamtfläche von insgesamt 391 Hektar entspricht der neunfachen Größe des Vatikans. Dank seiner historischen Grabstätten, seiner 800 Skulpturen und der eindrucksvollen Gartenarchitektur gilt er als Gesamtkunstwerk von internationalem Rang. Eröffnet wurde dieser einmalige Friedhof 1877 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Friedhof ist Kulturdenkmal und Erholungsstätte in einem – aber vor Allem ist Ohlsdorf der größte Parkfriedhof der Welt. Die Gesamtfläche von insgesamt 391 Hektar entspricht der neunfachen Größe des Vatikans. Dank seiner historischen Grabstätten, seiner 800 Skulpturen und der eindrucksvollen Gartenarchitektur gilt er als Gesamtkunstwerk von internationalem Rang. <img src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2009/07/Ohlsdorf-0371-150x150.jpg" alt="Ohlsdorfer Friedhof by Dani@Blacklive.de" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-2223" /></p>
<p>Eröffnet wurde dieser einmalige Friedhof 1877 mit dem profanen Ziel, dass es in Hamburg keinen Mangel an Bestattungsfläche geben soll. Wilhelm Cordes führte für 38 Jahre die Geschicke als erster Friedhofsdirektor. Sein Lebenswerk wurde ein Parkfriedhof, der an das Ideal der englischen Landschaftsgärten mit seinen natürlichen Pflanzungen, Wege- und Gewässerformen anknüpft. Das tief humanistische Anliegen von Herrn Cordes war: „Jeder Verstorbene soll im eigenen Grab in einem Paradiesgarten ruhen.“</p>
<p><img src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2009/07/Ohlsdorf-0451-150x150.jpg" alt="Ohlsdorfer Friedhof by Dani@Blacklive.de" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2224" />132 Jahre später ist der Friedhof nach wie vor geprägt von der Vision Cordes`. Durchquert man das imposante Eingangsportal, lässt man die viel zu laute Welt hinter sich und ist sofort im Bann der schaurig-schönen Atmosphäre. Und es gibt allerhand zu entdecken: überirdische Urnengräber, in Stein gemeißelte Engelstatuen oder beeindruckende Mausoleen. Das romantische Flair des Friedhofes wird durch die vielen kleinen Wäldchen und Seen abgerundet. Allerdings kann man bei einem einzigen Besuch nicht die volle Schönheit des Areals erkundschaften, denn dieses wird von 17 Kilometer Straßen durchzogen! <img src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2009/07/Ohlsdorf-0541-150x150.jpg" alt="Ohlsdorfer Friedhof by Dani@Blacklive.de" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-2225" /></p>
<p>Derzeit befinden sich auf dem Ruheacker knapp 280.000 Grabstellen. Seit der Friedhofseröffnung wurden 1,4 Millionen Beisetzungen durchgeführt, jährlich finden um die 5.000 statt. Der Friedhof ist eine der wenigen Ruhestätten die überkonfessionell und somit den verschiedensten Religionsgemeinschaften offen steht. Dies macht die Art der Beisetzungen und damit die Art der Gräber sehr vielseitig. Außerdem gibt es zahlreiche Sonderanlagen wie z. B. den Schmetterlingsgarten, den Ohlsdorfer Ruhewald und die Baumgräber. Auch zahlreiche Prominente haben in Ohlsdorf ihre letzte Ruhestätte gefunden, wie z. B. Hans Albers, Heinz Ehrhardt, Ida Ehre, Wolfgang Borchert oder Ernst Barlach. </p>
<p>Anfahrt:<br />
Mit der U / S Bahn bis zur Haltestelle Ohlsdorf, dann Ausgang Fuhlsbüttler Straße.</p>
<p>Photos by: Daniela Florek</p>
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		<title>Zitadelle &#8211; Berlin-Spandau</title>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 13:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neontrauma</dc:creator>
				<category><![CDATA[düstere Locations]]></category>
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		<category><![CDATA[Zitadelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer schon einmal beim Zita-Rock-Festival dabei war, dem ist die Location ein Begriff: die Rede ist von der Zitadelle in Berlin-Spandau. Die Anlage mit ihrer charakteristischen quadratischen Grundfläche, die ungefähr 200 auf 200 Meter misst, und den Bastionen an den Ecken stammt aus dem 16. Jahrhundert und stellt eine der besterhaltensten Renaissancefestungen Europas dar. Umgeben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon einmal beim Zita-Rock-Festival dabei war, dem ist die Location ein Begriff: die Rede ist von der <strong>Zitadelle</strong> in Berlin-Spandau.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1817" title="Zitadelle in Berlin-Spandau" src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2009/05/zitadelle1.jpg" alt="Zitadelle in Berlin-Spandau" width="410" height="231" /></p>
<p>Die Anlage mit ihrer charakteristischen quadratischen Grundfläche, die ungefähr 200 auf 200 Meter misst, und den Bastionen an den Ecken stammt aus dem 16. Jahrhundert und stellt eine der besterhaltensten Renaissancefestungen Europas dar.<br />
Umgeben ist sie ringsum von der Havel, sodass man die Zitadelle über eine Zugbrücke betritt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1822" title="Zitadelle in Berlin-Spandau" src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2009/05/zitadelle3.jpg" alt="Zitadelle in Berlin-Spandau" width="410" height="231" /></p>
<p>Errichtet wurde die Zitadelle auf geschichtsträchtigem Grund: an einer Stelle, wo wohl schon um 1050 eine slawische Befestigungsanlage ihren Platz hatte. Von deren Mauer aus Holz und Erde fanden Archäologen einige Überreste.<br />
Da die bisherigen Burganlagen den neu entwickelten Waffen praktisch nichts entgegenzusetzen hatten, ließ denn Kurfürst Joachim II. zwischen 1559 und 1594 eine Festung nach „neu-italienischer Manier“ errichten. Dabei wurden der aus dem 13. Jahrhundert stammende, stolze dreißig Meter hohe Juliusturm mit seinen mit zu 3 Meter 60 dicken Mauern sowie der Palas aus dem 15. Jahrhundert in die Konstruktion miteinbezogen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1819" title="Zitadelle in Berlin-Spandau" src="http://blacklive.de/wp-content/uploads/2009/05/zitadelle12.jpg" alt="Zitadelle in Berlin-Spandau" width="410" height="231" /></p>
<p>Nachdem die Anlage 1813 durch die preußische Artillerie teilweise zerstört wurde, folgte im Jahr 1839 eine Umgestaltung im klassizistischen Stil. Im Juliusturm wurde dann ab 1871 der aus französischen Reparationszahlungen stammende „Reichskriegsschatz“ aufbewahrt.<br />
Während des Nationalsozialismus erlebte die Zitadelle eine traurige Umfunktion zu den sogenannten Heeresgasschutzlaboratorien. Hier wurden nun unter anderem chemische Kampfstoffe entwickelt.</p>
<p>Um das Jahr 1990 herum wurden schließlich umfassende Restaurierungsarbeiten durchgeführt, und seitdem wird die Anlage ausschließlich zu kulturellen Zwecken genutzt. So findet hier nicht nur das bereits erwähnte Zita-Rock-Festiva statt, sondern auch andere Konzerte und Open Airs, Ritterspiele sowie diverse Kunst- und Geschichtsausstellungen. Das stadtgeschichtle Museum ist hier nun ebenso zu Hause wie rund 10.000 Fledermäuse, die man etwa am Tag des Fledermausfests beobachten kann.</p>
<p>Mehr Infos erhaltet ihr unter <a title="Webseite der Zitadelle Spandau" href="http://www.zitadelle-spandau.de">www.zitadelle-spandau.de</a>.</p>
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