Diorama
Im Jahre 1996 rief Torben Wendt die Formation Diorama ins Leben, um mit ihr fortan seine Vergangenheit und Träume musikalisch verarbeiten zu können.
Mit der Demo-Aufnahme „leaving hollywood” wurden der Welt die ersten Gehversuche vorgestellt, woraufhin das Label Accession Records sein Interesse an Diorama bekundete und Diary of Dreams-Mastermind Adrian Hates als Produzent für das folgende Album gewonnen werden konnte.
Das Debutalbum „Pale” erschien 1999, ein eher zurückhaltendes und vorwiegend stilles Werk, das doch begeisterte und über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich war.
2000 begleitete Diorama Diary of Dreams auf ihrer Tour als Supportband. Hier beschränkte sich Torben darauf, seine Stücke nur in Begleitung eines Klaviers vorzutragen, gekonnt dank einer 13jährigen klassischen Klavierausbildung.
Im darauffolgenden Jahr wurde das Album „her liquid arms” veröffentlicht, deutlich elektronischer als sein Vorgänger. Mit Leichtigkeit sicherte diese Scheibe sich ihren Platz in den Top-Ten der Deutschen Alternative Charts. Der Keyboarder, Co-Produzent und Hintergrund-Sänger Felix Marc stößt nun als zweites Standbein zum Line-Up hinzu.
2002 entstand mit Hilfe des Bassisten Bernhard le Sigue der Longplayer „the art of creating confusing spirits”, der sich nicht so recht in eine Kategorie stecken lassen mochte. Aber auch an diesem Album erfreuten sich die Fans und verhalfen ihm erneut in die DAC. Ende des Jahres ging die Band erneut mit Diary of Dreams auf Deutschland- und Europa-Tournee.
Von 2003 bis 2005 wurde es zunächst einmal ruhiger um Diorama. Sash Fiddler stieß als viertes Bandmitglied hinzu.
Mit dem nunmehr vierten Album „amaroid” im Gepäck begleiteten Diorama 2005 schließlich VNV Nation und zeigten sich erneut in Europa. In den DAC stieg das Album wieder auf die ersten Plätze und Diorama zeigten damit, dass sie an die Speerspitze der Darkwave-Szene zurückgekehrt waren.
„Re-Pale”, eine Zusammenfassung neuer Versionen früherer Stücke, externer Remix-Beiträge sowie bisher unveröffentlichter Songs, wurde noch im gleichen Jahr veröffentlicht. Damit war die Zeit gekommen, eine eigene Headliner-Tour zu unternehmen, die von Deutschland aus sogar bis nach Polen und Russland ging.
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